Teil eines Werkes 
78. - 80. Bdchn (1829)
Entstehung
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einigemale auf die Marmorpracht ihres Buſens legen mußte, als fuͤrchte ſie, daß die innere Glut ihn mitten von einander ſprengen werde.

Das Einzige, was ſie in ihrer holden Verwirrung kaum verſtändlich uͤber die Lippen brachte, war ihre Verwunderung, wie er von ihrem Geburtstage habe wiſſen können. Steinau führte ſie darauf zuruͤck, daß ſie es ihm ſelbſt geſagt⸗

Ich? fragte Luiſe geſpannt, und in ihrem Blicke lag die Mühe, mit der ſie ſich zerſann, wie das moͤglich.Sprachen Sie nicht vorhin mit Bor⸗ romaͤus von Ihrem Ehrentage? fuhr Steinau laͤ⸗ chelnd fort.

Das war vor fuͤnf Minuten; verſetzte Luiſe unglaͤubig,waͤhrend der Zeit war es ja aber doch unmoͤglich ſie deutete auf die Geburtstags⸗Be⸗ ſcherungall' dieſe wunderherrlichen Sachen her⸗ zuzaubern.

O, fiel ihr Steinau mit Lachen in das Wort; ich darf nur ſagen, Tiſchchen, Tiſchchen decke dich ſo habe ich, was ich wuͤnſche, und muͤßte es aus dem fernſten Enve der Welt herkommen.

Wahrſcheinlich, hob Luiſe an, und man hoͤrte an ihrem Tone, daß ſie einen Scherz aus der Sache machen wollte, der ihr aber nicht recht zu gelingen ſchien.Wahrſcheinlich war das Alles fur eine ganz Andere beſtimmt; der Zufall will, daß Sie von mei⸗ nem Geburtstage hoͤren; es iſt, ſetzte ſie mit er⸗ zwungener Schalkhaftigkeit hinzu, denn der Hauptreiz des Geſchenks, daß er all' dieſe Zeichen ſeiner huldigenden Aufmerkſamkeit, ihr vom An⸗ fange an, beſtimmt habe, war ihr nun ſchon verlo⸗ rren gegangen, und, was ſchmerzlicher noch als dies,

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