Teil eines Werkes 
78. - 80. Bdchn (1829)
Entstehung
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ber weinen moͤgen, als lachen, aber nicht vor Weh⸗ muth, ſondern vor Freu nein, vor Freude auch nicht. Sie wußte es ſelbſt nicht, aber die Bruſt

war ihr ſo voll, Herz und Miederchen ſo eng, und

der Athem viel zu kurz. Sie haͤtte ihm danken ſol⸗ len, aber that ſie dies, ſo nahm ſie ſeine Geſchenke mir nichts dir nichts an, und das konnte und durfte ſie doch ohne Wiſſen der Eltern um keinen Preis, die aber ließen ſich weder hören noch ſehen, und dann, wenn ſie ihm haͤtte danken wollen, haͤtte ſie ihn doch muͤſſen dazu anſehen, und das konnte ſie doch auch wieder nicht; denn vorhin, als er auf der Bank ſaß, und mit ihr uͤber die einzelnen Herr⸗ lichkeiten ſeiner Beſcherung dies und jenes geplau⸗ dert hatte, hatte er von unten zu ihr herauf ſie ſo ganz kurios angeſehen, daß ſie er hatte zwar nichts dazu geſprochen, aber in dem Blicke ſeiner ſeelenvollen Augen das hätte ein Kind leſen kön⸗ nen, ſtand ganz klar geſchrieben:ich weiß zwar ſelbſt nicht recht, was ich mit meinen Geſchenken will und wie ich den Muth habe gewinnen koͤnnen, ſie Dir zu uͤberreichen, aber wenn Du mir in das Herz ſehen, bis auf den Grund meines ehrlichen Herzens ſehen koͤnnteſt, ſo wuͤrdeſt Du ſie konnte es ſelbſt nicht bis zu Ende ausdenken, was ſie da alles wuͤrde zu ſehen bekommen, aber ſie wußte es ſchon, und darum konnte ſie ihn nicht wieder anſe⸗ hen, denn ſie fuͤrchtete, er moͤchte ihr dann durch ihre Augen auch bis auf den Kriſtall⸗Grund ihres Herzens ſchauen, und da das Feuer glimmen ſeben,

das nicht heraus durfte, nicht heraus konnte, und

eben darum, weil es keinen freien Luftzug hatte, ihr die Bruſt hob und hob, daß ſie die kleine Haud