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Feſtes meine Theilnahme an demſelben zu beweiſen, und wenn ſie allergnaͤdigſt geruht, mit meinen herz⸗ lichen Wuͤnſchen fuͤr das verehrte Geburtstagskind, die ſchwachen Opfer meiner Huldigungen guͤtigſt aufzunehmen, ſo beſcheint die in dieſem Augenbli⸗ cke verſchwindende Octoberſonne, mit ihrem letzten Strahle, einen der gluͤcklichſten Sterblichen auf Er⸗ den.“ Mit dieſen Worten packte er, ſeine komiſche Beſcherung unter freiem Himmel mit dem Drange der Umſtaͤnde, unter lauter Lachen und Scherz, ent⸗ ſchuldigend, ſeine geſchmackvollen und wundernied⸗ lichen Herrlichkeiten auf die Gartenbank aus, ord⸗ nete Alles nett und zierlich, und bat Luiſen, beim Gebrauch dieſer Kleinigkeiten ſeiner immer wohl⸗ wollend zu gedenken.
Luiſe ſtand rein verſteinert. Die allereleganteſten Prachtſachen, zu deren Beſitz ſich ihre kuͤhnſten Wuͤn⸗ ſche nie verſtiegen hatten, lagen hier vor ihr aus⸗ gebreitet, als Weihgeſchenke aus der Hand des Man⸗ nes, deſſen Bild, ſeit dem Augenblicke, daß ſie ihn im Miniſter⸗Hauſe geſehen, ihr Kopf und Herz wunderſam beſchaͤftigt, an den ſie vorhin erſt, kurz vor dem kleinen Diſput mit Borromaͤus, recht frennd⸗ lich gedacht, und den ſie, heute zu ſehen, bei dieſer Gelegenheit, mit recht ſchmachtender Sehnſucht heim⸗ lich gewuͤnſcht hatte.
Steinau fuͤhlte bei der namenloſen Freude, die das Maͤdchen uͤber die unvermuthete und reiche Be⸗ ſcherung hatte, die Wahrheit des alten Spruchs, daß Geben ſeliger ſey, denn Nehmen, tief im Her⸗ zen; im erſten Augenblicke hatte das ſüße Kind kei⸗ nen andern Sinn, als den des unbeſchreiblichſten Entzuͤckens; alle Pulſe flogen ihm ſchneller, alles


