Teil eines Werkes 
78. - 80. Bdchn (1829)
Entstehung
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ein Borromaͤus ſpielen und tollen und luſtig ſeyn, ſo viel er will,

bald aufgewickelt, und dann kannm

und wenn ich denn der Mutter erzaͤhle, wie fleißig Bruder Borromäus mir geholfen, ſo iſt ſie in der Freude ihres Herzens wohl im Stande, ſie legt der Weintraube, die heute Abend fuͤr jedes der Kinder beſtimmt iſt, bei ihrem Borromaͤus noch ein recht ſuͤßes Traͤubchen zu; alſo mein alter Junge, ſey wie⸗ der freundlich⸗ gib mir den Wickel und einen Kuß, wir ſind wieder gute Freunde und in fuͤnf Minuten mit einander fir und fertig.

Borromäus hatte anfaͤnglich gegrollt und Schwe⸗ ſter Luiſen mit ſeinen großen ſchwarzen Augen recht bitterboͤſe angeglubt; ſpaͤterhin hatte er, von ihrer verſtaͤndigen Rede getroffen, die Augen zur Erde niedergeſchlagen, und ſie, als Luiſe mit ihrer ſanf⸗ ten Engelsmilde die ihn ehrende Ueberzeugung aus⸗ ſprach, daß er aus Liebe thue, um was ſie ihn bitte, mit ſeinem verwendeten Aermchen bedeckt; jetzt flog er weinend an ihren Hals, druͤckte tief beſchaͤmt ſein Lockenkoͤpfchen in ihren Schwanenbuſen, gab ſein er⸗ beutetes Papier freiwillig zuruͤck, und verſprach gut

zu ſeyn, und bat mit kindlich frommen Worten, ihn wieder lieb zu haben. Steinau ſeit ſeiner fruͤheſten Kindheit waren ihm Familienſcenen dieſer Art fremd geworden. Lui⸗ ſens himmliſche Freundlichkeit, ihr Ernſt und ihre Guͤte hatten ihn unausſprechlich geruͤhrt. So akkurat ſo hatte ſonſt ſein nun verklärtes Muͤtter⸗ chen mit ihm geſprochen, wenn er einmal ſich von dem Pfade der Pflicht verloren; kein boͤſes Wort war uͤber ihre Lippen gekommen; immer ſanft und ru⸗ hig war ſie geblieben, und hatte durch freundliche

und gekeh Frau war, Tode gewe mer dem Auge ſelbſt ſtand umſch Herb da, d ſo ur zu weſen in en Parti imme maͤnr nur ſchen ſchaͤm Schoͤt haynt wand fleckte haftig Geda Sonn nicht ſuͤßen

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