Teil eines Werkes 
78. - 80. Bdchn (1829)
Entstehung
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ſich, gepeitſcht vom Grimme des wuͤthigſten Aer⸗ gers uͤber das Maͤdchen, uͤber das ganze Frauenge⸗ ſchlecht, uͤber den jungen Verfuͤhrer und uͤber ſich ſelbſt und ſeine dumme Aergerlichkeit, in Trab, holte in wenig Minuten das Paͤrchen ein, ſchnitt im Vorbeigehen, um die liebwerthe Mamſell Auer⸗ ſtädt ſeinen Unmuth recht tief fuhlen zu laſſen, ein bitterboͤſes Geſicht, zog ſeinen Hut, und ſagte mit einem Tone, in den er die allerſtudirteſte Bit⸗ terkeit zu legen ſich bemuͤhte, und mit teufliſchem Hohn:Guten Abend Mamſell Au Nein, ſie war es nicht. Er ſetzte pfeilſchnell ſeinen Hut wie⸗ der auf, druͤckte ihn, um nicht erkannt zu werden, tief in die Augen, ſchob, um dem Paͤrchen, das ſich uͤber den ſelbſt dem fremden Ohre recht bemerkbar gewe⸗ ſenen Giftton in dem gallebittern guten Abend, und uͤber die ihm fremde Mamſell Au, fuͤr welche ſich die junge umäaͤrmelte Schoͤne verkaunt ſah, vor Lachen ausſchuͤtten wollte, um je eher je lieber aus den Augen zu kommen, in den nachſten Seitenweg, und fuͤhlte in ſeiner Bruſt ein ſo buntes Gemiſch von Verdruß uͤber ſeinen Mißgriff, von Schaam uͤber ſeine aufwallen de Eiferſucht, von Freude uͤber ſeinen Irrthum, und von heimlicher Sehnſucht nach dem Gluͤck, mit der liebreizenden kleinen Auerſtaͤdt auch hier ſo Arm in Arm zu wandeln, wie jenes Paͤrchen, daß er aus ſich ſelbſt nicht recht klug wurde. Der Mißgriff, das Verkennen der jungen vor ihm herwandelnden Dame nun, das hatte nicht viel auf ſich; er kannte die beiden Leutchen nicht; ſie kannten ihn nicht; der komiſche Auftritt war daher, ſobald er das hinter ihm herſchallende Ge⸗ läͤchter uͤber ſeine Mamſell Au nicht mehr hoͤrte,