Teil eines Werkes 
78. - 80. Bdchn (1829)
Entstehung
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Steinau wegen des malitiöſen Huts nicht recht ge⸗ nau ermitteln ſo bog er ſich alſo, ſie auf Wange oder Mund zu kuͤſſen, zu ihr heruͤber, gewahrte in dieſem Momente aber den hinter ihnen ſchreiten⸗ den Steinau, ſagte, daß dieſer es hoͤrte,hinter uns kommt Jemand, und Beide ließen unter La⸗ chen und Schaͤkern einander los, und gingen ganz ehrbar ihres Weges weiter.

uUnter den zarten Weihgeſchenken in der Bruſt⸗ Taſche, in Steinau's Herzen, kochte es bis zum Ueberlaufen. Was hatte er ſich nicht Alles von die⸗ ſem Beſuche verſprochen! Wie war er nicht, ſobald er vom Geburtsfeſte gehoͤrt, zu Legnettoni geeilt! Mit welcher verſchwenderiſchen Freigebigkeit hatte er dort nicht das Geld faſt ungezaͤhlt weggeworfen, um nur recht viel zuſammen zu bekommen, womit er dem Maͤdchen Freude machen koͤnne! Wie war er nicht hieher gejagt! Bei dem Rieſenſatze uͤber den vermaledeiten Schlagbaum häͤtte er den Hals bre⸗ chen konnen! aber jede Minute war ihm ja unbe⸗ zahlbar geweſen. Statt ſeiner hatten die Cham⸗ pagner⸗Flaſchen die Haͤlſe gebrochen. Er haͤtte auf das boͤſe Vorzeichen merken, und auf dem Flecke

umtkehrei ſollen. Aha die da vorn wahr⸗

ſcheinlich hatten ſich waͤhrend ſeines Monologs, bei dem er die Augen nicht auf die Ueberglücklichen, ondern bald in die Wolken, bald tief vor ſich auf den Boden geheftet hatte, Mamſell Auerſtaͤdt ein⸗ mal umgeſehen, und ihn erkannt, denn ſie war, vermuthlich um ihm baldmöoͤglichſt aus dem Geſichte zu kommen, mit ihrem werthen jungen Herrn un⸗ terdeſſen in den Duplirſchritt gefallen; aber entwi⸗ ſchen? Das ſollte ihr nicht gelingen. Steinau ſetzte