wegungen!— er haͤtte ſie ja unter Hunderten aleich
5 wieder erkannt!— aber, wer war der junge Mann, te an deſſen Arme ſtie ſo traulich hing? Ihr Geſpraͤch ei mußte Beiden ſehr anziehend ſeyn, denn ſie ſchienen s fuͤr die wundervollen Umgebungen, die gerade die⸗ d ſes Plaͤtzchen bot, gar kein Auge zu haben; ſelbſt 1⸗ den dicken Herrn, der jetzt an ihnen vorbeiſtrich, l⸗ und ſie kopfſchuͤttelnd betrachtete, ſahen ſie nicht. h⸗ Er ſchlang— und ſie ſträubte ſich nicht, ſie lachte— 3 das Melodiſche ihrer ihm noch ganz deutlich erin⸗ d nerlichen Glockenſtimme hallte in ſeiner heimlich 9. blutenden Bruſt wieder— der junge Mann ſchlang r ſeine Rechte um des himmliſchen Kindes reizende n Huͤfte, und ſo wandelten Beide ſelbander gottver⸗ gnuͤgt eine lange Weile vor ihm her;— der junge er Mann zog ihre Linke an ſeine Lippen;— ſie klopfte — hielt man ihn denn von Stahl und Eiſen, daß 1⸗ er hinterhergehen, und das Alles ruhig mit anſe⸗ ⸗ hen ſollte?— Die tugendbelobte Mamſell Auerſtaͤdt, 1⸗ auf deren himmelreine Unſchuld Steinau das ganze d Weltall gegen eine taube Nuß gewettet haͤtte, klopfte 1⸗ dem jungen Manne haͤtſchelnd auf die Wange, und e ſah ihm— doch das konnte Steinau nur vermu⸗ n then, denn der Strohhut verbarg ihm das Geſicht, n indeſſen aus dem Zauber, der ſich uͤber den ver⸗ r dammten jungen Mann zu ergießen ſchien, ließ ſich 2 das Schmachtende des Blicks abnehmen, mit dem e ſie ihm bei dieſem, den armen Steinau durch Mark ⸗ und Bein gehenden Haͤtſcheln, in die Augen ſehen r mochte, und weil der dreitauſendmal verwuͤnſchte 5 junge Mann ſelber das Entzuͤcken des wonnigen 2⸗ Augenblicks nicht laͤnger mehr aushalten konnte, ſo
bog er ſich, ſie auf Wange oder Mund— das konnte


