Teil eines Werkes 
78. - 80. Bdchn (1829)
Entstehung
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wegungen! er haͤtte ſie ja unter Hunderten aleich

5 wieder erkannt! aber, wer war der junge Mann, te an deſſen Arme ſtie ſo traulich hing? Ihr Geſpraͤch ei mußte Beiden ſehr anziehend ſeyn, denn ſie ſchienen s fuͤr die wundervollen Umgebungen, die gerade die⸗ d ſes Plaͤtzchen bot, gar kein Auge zu haben; ſelbſt 1⸗ den dicken Herrn, der jetzt an ihnen vorbeiſtrich, l⸗ und ſie kopfſchuͤttelnd betrachtete, ſahen ſie nicht. h⸗ Er ſchlang und ſie ſträubte ſich nicht, ſie lachte 3 das Melodiſche ihrer ihm noch ganz deutlich erin⸗ d nerlichen Glockenſtimme hallte in ſeiner heimlich 9. blutenden Bruſt wieder der junge Mann ſchlang r ſeine Rechte um des himmliſchen Kindes reizende n Huͤfte, und ſo wandelten Beide ſelbander gottver⸗ gnuͤgt eine lange Weile vor ihm her; der junge er Mann zog ihre Linke an ſeine Lippen; ſie klopfte hielt man ihn denn von Stahl und Eiſen, daß 1⸗ er hinterhergehen, und das Alles ruhig mit anſe⸗ hen ſollte? Die tugendbelobte Mamſell Auerſtaͤdt, 1⸗ auf deren himmelreine Unſchuld Steinau das ganze d Weltall gegen eine taube Nuß gewettet haͤtte, klopfte 1⸗ dem jungen Manne haͤtſchelnd auf die Wange, und e ſah ihm doch das konnte Steinau nur vermu⸗ n then, denn der Strohhut verbarg ihm das Geſicht, n indeſſen aus dem Zauber, der ſich uͤber den ver⸗ r dammten jungen Mann zu ergießen ſchien, ließ ſich 2 das Schmachtende des Blicks abnehmen, mit dem e ſie ihm bei dieſem, den armen Steinau durch Mark und Bein gehenden Haͤtſcheln, in die Augen ſehen r mochte, und weil der dreitauſendmal verwuͤnſchte 5 junge Mann ſelber das Entzuͤcken des wonnigen 2⸗ Augenblicks nicht laͤnger mehr aushalten konnte, ſo

bog er ſich, ſie auf Wange oder Mund das konnte