Teil eines Werkes 
78. - 80. Bdchn (1829)
Entstehung
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bei dem noch duͤmmern Theil des Publikums fuͤr ihre zuſammen gefabelten Maͤhrchen immer wieder neuen Glauben. Die Nichtglaubigen aber werden, wenn ſie auch ſpäterhin merken, daß ihnen wieder einmal Eins aufgeheftet worden, darum doch nicht gewitzigter, ſie entſchuldigen ihre Leichtglaͤubigkeit mit dem herrlichen Gemeinſpruche, daß das ihnen Aufgebundene doch haͤtte wahr ſeyn koͤnnen, und im Stillen danken ſie ihrem Schopfer, daß ſie da⸗ mals etwas zu bereden und zu beklatſchen gehabt haben, denn wo ſollte in den taͤglichen Thee⸗ und Abend⸗Geſellſchaften der Stoff zum Plaudern und zum Klatſchen hergenommen werden, wenn er nicht, in Ermangelung eines gediegenern, aus der Luft gegriffen wuͤrde! 21.

Steinau hatte von dem Allem, was in dieſem Augenblicke hinter ihm und uber ihn geſchwatzt wurde, keine Ahnung; er war unterdeſſen in The⸗ reſenhayn wohlbehalten angelangt, gab ſeinen ſchaumbedeckten Braunen dem Hausknecht des Re⸗ ſtaurateurs zum Herumfuͤhren, und ſuchte nun den Auerſtaͤdtſchen Familienkreis auf.

Er ſtand in der Hausthuͤre der eleganten Re⸗ ſtauration und muſterte die ganze Geſellſchaft, die an dreißig, vierzig kleinen und groͤßern, zierlich weiß und gelb angeſtrichenen Tiſchen, auf dem gruͤ⸗ nen Vorplatze des Hauſes, im Schatten breitaͤſti⸗ ger Platanen ſaßen, und unter der trefflichen Har⸗ monie⸗Muſik des Garderegiments, und unter trau⸗ lichem Scherz und Geplauder den koͤſtlichen Herbſt⸗ Nachmittag bei Kaffee, Thee und aͤhnlichen Erquick⸗ lichkeiten genoßen. Aber die ſein Auge ſuchte, war