dem jungen Manne die furchtbare Eile ſo noͤthig gemacht habe, und warum er gerade heute, am 14. October, Champagner trinken wollen, und Einige von dieſen wieder legten die Finger an die Naſen und ſagten ſich mit ſehr bedenklicher Miene:„Halt! — hier iſt etwas ganz Außerordentliches los! Drau⸗ ßen in Thereſen hayn ſitzen die Sekretaͤre und Atta⸗ ches der*** ſchen Geſandtſchaft. Hofrath Steinau verkehrt oft mit ihnen; wahrſcheinlich hat mit die⸗ ſen die Erinnerung des heutigen Tages gefeiert werden ſollen. Aus dieſem kleinen, dem gewoͤhn⸗ lichen Menſchen bedeutungslos erſcheinenden Um⸗ ſtande laſſen ſich ungeheuere Reſultate folgern. Es thuͤrmt ſich am politiſchen Himmel ganz gewiß in Kurzem irgend etwas Bedeutendes auf. Wir koͤn⸗ nen in Kurzem Dinge erleben, die der große Hau⸗ fen ſich nie getraͤumt hat. Man ſollte die Scherben dieſer Flaſchen aufheben, um ſie dereinſt, wenn alle die Ereigniſſe, die kommen werden und kommen muͤſſen, wirklich eintreten, als Zeichen, als Zeugen und als Belege zu produciren, daß wir das Alles lange zuvor uͤberſehen, lange vorher gewußt haben.“ — So gibt es uͤberall, und namentlich in den Re⸗ ſidenzen, tauſend und aber tauſend Menſchen, die in das Blaue kalkuliren und raiſonniren, und das ganze Gebaͤude ihres zuſammen ſchwadronirten Kal⸗ kuͤls in die leere Luft ſetzen, daß es auseinander faͤllt, wie ein Kartenhaus; aber, und wenn ſie ſich in ihren Berechnungen hundertmal getaͤuſcht, ſie werden doch nicht klug; ſie nehmen das erſte hin⸗ geworfene Wort, den erſten ihnen im Wege liegen⸗ den Umſtand zum Eck⸗ und Grundſtein, und fuͤh⸗ ren ihren Kartenhaus⸗Bau wieder auf, und finden
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