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dem andern wenigſtens fuͤhrte ihm ſein Mißgeſchick gewiß einige Bekannte entgegen. Er wäahlte daher
den eigentlich nur fuͤr Fußgaͤnger angelegten kuͤr⸗
zern Richtweg, der, zwiſchen zwei Gebuͤſchreihen, uͤber die Wieſe bis zum Thereſenhayne fuͤhrte, wo er unter den Spazierenden weniger Menſchen zu begegnen hoffte, von denen er gekannt ſey. Kaum 50 Schritte weit geritten fand er quer uͤber den Weg einen, den ſchoͤnen Spaziergang gegen Fahrende und Reiter ſichernden Schlagbaum, der eigentlich ſeit Menſchengedenken da ſtand, den der Herr Hof⸗ rath aber in der beiſpielloſen Haſt vergeſſen hatten; zuruͤckzureiten bis zu der Stelle, wo der Richtweg mit der Allee zuſammenlief, war ein unwiederbring⸗ licher Zeitverluſt. Der Braune ſetzte gut. Beide Sporen ihm in die Rippen und das flinke Thier flog wie ein Vogel uͤber den Schlagbaum; aber bei dem gewaltigen Ruck, den es gab, als das kraͤftige Thier aus der Luft wieder auf die Erde kam, ſchnell⸗ ten beide Flaſchen aus den Taſchen und ſprangen in hundert Stuͤcke, und der ſchoͤne Schaumwein ſpritzte milchweiß rund umher. Steinau warf keinen Blick ruckwaͤrts, denn hinter ihm ſtanden Mehrere, die des edeln Kreidegebornen unermeßliche Meriten kannten und deſſen Vergeudung hoͤchlich bedauer⸗ ten; aber unter dieſen gab es auch Einige, die den Hofrath kannten, die ſeine Stellung im Hauſe des Miniſters wußten, und aller Muhe ungeachtet plat⸗ terdings nicht im Stande waren herauszugruͤbeln, was das Hochwichtige nur in aller Welt ſeyn koͤnna das


