nigſt eilen, wenn er deren Abgang mit dem Ange⸗ binde nicht verſäumen wolle, das er Madame Leg⸗ nettoni erfuche, ihm ausſuchen zu helfen. Er be⸗ ſtimme ſo und fo viel dazu, indeſſen komme es bei
ſo etwas auf zehn Thaker mehr oder weniger nicht
an, wenn die Wahl nur auf etwas recht Huͤbſches, der Empfaͤngerin recht Willkommenes falle. Kaufleute koͤnnen Niemand lieber bei ſich ſehen, als nicht unbemittelte junge Männer, in deren Bruſt die erſte Liebe erwacht. Der ganze große, reich aus⸗ geſtattete Putzladen wurde um und um gekehrt, um fuͤr die vorgebliche Couſine Adele das Allerhuͤbſcheſte, das Allerniedlichſte auszuſuchen. Daß die gute Adele aber die Empfaͤngerin der auszuwaͤhlenden Herrlich⸗ keiten nicht war, wußte die ſchlaue Legnettoni ſchon, ehe Steinau die zweite Haͤlfte ſeiner Luͤge zu Markte gebracht hatte. Einen halben Seitenblick auf den, in ihrer Naͤhe hangenden Poſtbericht, und ſie ſah, daß die Poſt heute Abend nicht nach Frankenau ging; auch beſann ſie ſich, wahrend ſie mit ihren Gehuͤl⸗ finnen alle Kaſten und Cartons auskramte, und die wunderherrlichſten Sachen zur Schau auslegte, daß Adelens Geburtstag Sonntag nicht ſey; ſie hatte ihn vor einigen Jahren einmal ſelbſt mit feiern hel⸗ fen, und das war im Fruͤhjahr, nicht aber im Octo⸗ ber geweſen. Ein klein wenig mußte Freund Steinau fuͤr ſeine dreiſte Luͤge geneckt werden, ohne daß er es jedoch ſelbſt merkte, denn die kleine huͤbſche Ita⸗ lienerin hielt ſich an die Hauptregel aller Modehänd⸗ lerinnen, die heimliche Mitwiſſerin aller Liebesge⸗ heimniſſe zu ſeyn, ohne zu thun, als habe ſie von der ſuͤßen Pein der Verliebten, die ſich ihr gewoͤhn⸗ lich immer ſelbſt verriethen, nur die entfernteſte Ah⸗
nung. daher ei und der lich fuͤr druͤcklich wußte ein ähr vorzugt Stillen letztern Gut Erhani eigene Menſch Geſchaͤ tigte E vierma ſuchte aus, die Leg liche fu ver ſiche Pracht hatte Koͤnig als Co Herrli Couſin halten nicht ſuchte, recht t jetzt at der La⸗ te ein die Sc willen Unkoſt Einfal len un einmal


