es draußen ein Butterſchnittchen mit kaltem Bra⸗ ten. Vor acht, neun Uhr erwarte ich meine Leut⸗ chen nicht zu Hauſe. Einmal iſt nicht immer, lie⸗ ber Herr.“
Geburtstag— Thereſenhayn— bis acht Uhr draußen bleiben— Steinau ſaß ſchon auf ſeinem luſtigen Braunen, und flog durch die lange Allee hinaus, daß die Alte, die ihm nachſah, beide Häͤnde gefaltet vor die Bruſt legte, denn lebendig, meinte ſie, käme der nicht hinaus, und Wichtiges, ſehr Wichtiges mußte es ſeyn, was ihm des Sturmwin⸗ des brauſende Eile gab.
„Einmal iſt nicht immer,“ hatte die alte Perſon
geſagt, und zerſetzte ſich Steinau die Worte richtig,
und hielt er ſie mit dem, was das Maͤdchen von der Eltern bedraͤngten Lage neulich ſo ruhrend erzaͤhlt hatte, zuſammen, ſo lag in ihnen eigentlich eine zweite Entſchuldigung, daß an dem feierlichen Fa⸗ milientage einmal herrlich und in Freuden gelebt werde.— Lieber Gott— ein wenig Kaffee, ein Paar Stuͤckchen magern Kuchen, ein Butterſchnittchen und einige Biſſen kalten Braten.— Darum entſchul⸗ digte die treue Seele noch die geliebte Herrſchaft, daß der fremde Herr nicht etwa denken ſolle, man lebe hier tagtaͤglich in ſolch' ſchwelgeriſchem Ueber⸗ fluſſe!—
Steinau freute ſich, daß ſeine neuliche Gabe es wahrſcheinlich ſey, welche den Feſttag mit verherrli⸗ chen helfe.— Aber— zu wiſſen, daß des Maͤdchens Geburtstag ſey, und ohne Angebinde vor ihm zu erſcheinen— nein, das ging nicht; das ging wirk⸗ lich nicht. Das ſuͤße Kind erfuhr, wenn es nach Hauſe kam, von der Dienerin unfehlbar, daß dieſe
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