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irgend einer Soldaten⸗Schoͤnen, denn darauf ſchien der Spitzname hinzudeuten, gehabt haben mochte; daraus, daß der Miniſter ſie nicht mitgetheilt ha⸗ ben wollte, ging wenigſtens ſo viel hervor, daß ſie in Gegenwart von Damen nicht recht erzaͤhlbar zu ſeyn ſchien.— Konnte er das Geſpraͤch darauf brin⸗ gen, ſo mußte ſie ihm Auerſtaͤdt heute noch ſelbſt erzaͤhlen. 18.
Draußen, am aͤußerſten Ende der Stadt— er brauchte gar nicht zu fragen; der von Zahnſchmerz gefolterte Kanzlei⸗Diener hatte ihm das Haͤuschen beſchrieben; es war eins der letzten rechter Hand. Vor den Fenſtern ein Blumengaͤrtchen mit leichtem Gitterwerk befriedigt, vor der Thuͤr eine Weinlau⸗ be; ſpiegelblanke Fenſter, und hinter dieſen weiße feine Vorhaͤnge— wahrſcheinlich von Luiſens kunſt⸗ fertiger Hand hoͤchſt zierlich geſtickt.
Steinau ſtieg ab, gab ſein Pferd einem Knaben zum Halten, zog an der Klingel der Hausthuͤr, und hoͤrte von einer aͤltlichen Magd, daß der Herr nicht zu Hauſe ſey.
„Auch die Frau nicht?“ fragte Steinau, und erſchrak faſt ſelbſt uͤber den Ton, mit dem er gefragt hatte, denn er klang, als ſey ihm recht lieb, daß der Herr Archivar nicht zu Hauſe ſeyen, und als werde er mit gleichem Vergnuͤgen die Nachricht ver⸗ nehmen, daß die Frau Gemahlin auch nicht zu ſpre⸗ chen. War er dann doch mit dem Maͤdchen allein, und um ſo ungebundener.
„Auch die Frau Archivarius iſt nicht zu Hauſe,“ antwortete die Alte entſchuldigend, denn, in der ge⸗ heimen Tonleiter der Liebesſprache ſeit vielen De⸗
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