Teil eines Werkes 
74. - 77. Bdchn (1829)
Entstehung
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erzaͤhlen, ſo weit er ſich deren noch entſann; eine leiſe Fußderuͤhrung Sr. Excellenz aber, unter, und ein ſehr beſtimmter Wink von demſelben, uͤber dem Tiſche, bedeuteten dem Amtshauptmann ziemlich deutlich, daß es gerathener ſey, dies Geſpraͤch nicht weiter fortzuſetzen, und die naͤhern Aufſchluͤſſe uͤber dieſes Torniſter⸗Lieschen auf ſich beruhen zu laſſen, und ſo behielt denn der erzaͤhlungsſüchtige Herr von Blumenthal ſeine ſchoͤne Geſchichte hinter den Lip⸗ pen, der Miniſter ruͤckte mit dem Stuhle, und die Tafel ward aufgehoben.

47.

Die Kanzlei⸗Diener waren zu Tiſche; der, au dem die Tour war, außerordentlicher Fäͤlle wegen im Hauſe bleiben zu muͤſſen, ſaß, heftiger Zahnſchmer⸗ zen halber, mit verbundenem Kopfe in der Bedien⸗ tenſtube. Der Miniſter hatte befohlen, dem Auer⸗ ſtädt heute noch die Ausfertigung zuſtellen zu laſ⸗ ſen; es blieb dem guten Herrn Hofrath Steinau da⸗ her nichts anders übrig, als einmal ſelbſt zu kanzlei⸗ dienern, und die Antwort des Miniſters dem alten Auerſtaͤdt in eigner Perſon zu uͤberbringen.

Er wollte ſich das fuͤr Dienſt⸗Eifer auslegen, fuͤr Drang, die Wuͤnſche und Befehle ſeines Chefs ſo punktlich als möglich zu vollziehen; nachher wollte es ihm auch vorkommen, als treibe ihn die reine Menſchenfreundlichkeit, den Mann von den ihm unerwarteter Weiſe gewordenen zwei Gluͤcksguͤtern Hinſichts des Raths⸗Patents und der fuͤnfhundert Rthlr. Zulage, allerbaldigſt in Kenntniß zu ſetzen; aber bei ganz unbefangener Selbſtpruͤfung haͤtten beide Beweggründe nicht Stich gehalten. Wie oft lag der ganze Kanzleidiener⸗Tiſch voll Reſolutionen,

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