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her merkte, an meine Frau hatte gerichtet werden ſollen, und in aller Geſchwindigkeit noch einmal ein⸗ probirt zu werden ſchien, und ſtoͤßt einen lauten Schreckſchrei aus, als es mich unglüͤcklicherweiſe hin⸗ ter ſeinem Ruͤcken im Spiegel erblickt. Ich trat, um die Kleine in ihrer Generalprobe nicht zu ſtö⸗ ren, ſchnell in das Seitenzimmer zuruͤck, aus dem ich gekommen war; als ich aber einige Minuten ſpaͤter zu meiner Frau kam, in der Erwartung, das Maͤdchen dort zu finden, war jene ſchon ausgefah⸗ ren, und hatte es, wie ich hoͤrte, nicht annehmen koͤnnen.— Dem alten juſt nicht uͤbertrieben ſchöͤ⸗ nen Auerſtädt häͤtte ich eine ſo bildhübſche Toch⸗ ter gar nicht zugetraut. Sie muͤſſen ihn ja auch noch aus früherer Zeit her kennen. Er ſtand ja ſonſt bei Ihrem Ober⸗Kreisgericht als Regiſtrator.“ „Auerſtädt?“ fragte ſinnend der Amtshaupt⸗ mann;„ach Gott ja, ja,“ fuhr er laut lachend fort, „das iſt ja der— entſinnen Sich Excellenz noch— 2— der die Geſchichte hatte mit dem Torniſter⸗Lieschen!“ „Mit wem?“ fragten die Miniſterin und deren Nichte, Fraͤulein Theudelinde, aus Einem Munde, und letztere heftete einen ſehr bedenklichen Spottblick auf Steinau, der ihr von der Miniſterin an jenem Abend ſchon als ein ganz beſonders thäͤtiger Schutz⸗ patron der Jungfer Auerſtaͤdt geſchildert worden war, und der von dem Augenblicke an, da der Onkel Mini⸗ ſter der Auerſtaͤdt erwaͤhnt, auf gluͤhenden Koͤhlchen zu ſitzen ſchien, denn er konnte kein Auge aufſchla⸗ gen, und die Wangen waren ihm mit dem dunkel⸗ ſten Karmigz uͤbergoſſen.
„Mit——“ hob Herr von Blumenthal luſtig auflachend an, und wollte die ganze kurioſe Geſchichte


