Teil eines Werkes 
74. - 77. Bdchn (1829)
Entstehung
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ſter ge⸗

in das fernen m und bedeut⸗ s huld⸗ eſuchs, in dem verwen⸗ Gewiß⸗ iel ihre nd nun ehendes nd wei⸗ s Maͤd⸗ denn er ng ent⸗ ngenen nd dem muͤſſe. sgegruͤ⸗ n Vor⸗ nit Ge⸗ Abende, ht hatte ihm in ntenfaß trocke⸗ nlachte, pariren iſchlang egkuͤßte,

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und nicht eher zu taͤndeln und zu koſen aufhoͤrte, als bis er Acten und Suppliken, und Feder und Rothſtift weg, und beide Haͤnde auf die im ſuͤßen Liebeswehe vergehende Bruſt legte, und ſich in hal⸗ ber Verwirrung ſeiner verzuͤckten Sinne geſtand, daß das ſo nicht bleiben koͤnne, und mit erzwunge⸗ nem Ernſte gegen ſich ſelbſt erklarte, daß das durch⸗ aus anders, aber ganz anders werden muͤſſe.

Nun meinte er auf dem rechten Wege zu ſeyn. Er wollte nicht mehr an das Mädchen, das unlaͤug⸗ bar mit dem Miniſter in irgend einer Beziehung ſtand, denken, er wollte platterdings nicht.

Aber irret Euch nicht; die Liebe laͤßt ſich nicht ſpotten, nicht verdraͤngen, nicht verbannen; ſie nimmt keine Befehle an, denn ſie iſt hoͤher denn Alles, weil ſie, ſo lange ſie rein und unbefleckt bewahrt wird, das Maͤchtigſte, das Heiligſte iſt im menſchlichen Herzen.

An einem der naͤchſten Tage ſpeiste ein, vor Kur⸗ zem aus der Provinz gekommener weitläuftiger Ver⸗ wandter der Miniſterin, der Amtshauptmann von Blumenthal, bei dem Herrn Vetter Miniſter. Ge⸗ gen das Ende der Tafel hob der joviale Gaſt, der aber durch manches gewichtige Wort, was er uͤber Tiſche geſprochen, ſattſam beurkundet hatte, daß er auch ernſthaft ſeyn konnte, und daß ihm ein ehr⸗ liches deutſches Herz in der Bruſt ſchlug, das Glas, und trank dem Andenken des heutigen Tages und ſprach:Ehre ſey Gott in der Hoͤhe, denn Ihm ha⸗ ben wir zu danken, daß wir heute hier noch leben⸗ dig und geſund beiſammen ſitzen und mit deutſcher Zunge reden: Er hat die Herzen der Fuͤrſten und