Teil eines Werkes 
74. - 77. Bdchn (1829)
Entstehung
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zug auf ihn, oder auf den Herrn Miniſter ge⸗ ſagt habe.

Der erſten Liebe darf nur ein einziges, in das Schwaͤrzliche ſchimmernde Woͤlkchen ſich am fernen Horizonte zeigen, ſo ſieht ſie ſchon Sturm und ſchreckliche Wetrer. Vorhin das ganz eigene, bedeut⸗ ſame Laͤcheln des Miniſters, deſſen uͤberaus huld⸗ reiche Entſcheidung des Auerſtaͤdt'ſchen Geſuchs, ſchon der Umſtand, daß Luiſe ſich perſonlich in dem Hauſe des Miniſters fuͤr den Vater hatte verwen⸗ den wollen, woraus ja mit mathematiſcher Gewiß⸗ heit hervorging, daß ſie wiſſen mußte, wie viel ihre kleine Perſon hier im Hauſe werth ſey und nun Neitharts, auf jeden Fall den Miniſter angehendes Zahnſtifts⸗Gemurmel von huͤbſchen Augen und wei⸗ ßen Schuͤrzen! Es paßte Alles, um ihm das Maͤd⸗ chen zu verdaͤchtigen. Es mußte paſſen, denn er trotzte ſich, ſeiner innern beſſern Ueberzeugung ent⸗ gegen, das Reſultat ſeiner zuſammen gezwungenen Combinationen ab, daß zwiſchen Luiſen und dem Miniſter eine Art von Verſtaͤndniß obwalten muͤſſe. Er freute ſich ordentlich, das am Ende herausgegruͤ⸗ belt zu haben, denn nun hatte er doch einen Vor⸗ wand, das Bild des wunderholden Kindes mit Ge⸗ walt zu verdrängen, was ihn ſeit jenem Abende, da er es zum Erſtenmale geſehen, keine Nacht hatte ruhig ſchlafen laſſen, was, wenn er ſchrieb, ihm in ſeiner kleinen gracieuſen Luftgeſtalt das Dintenfaß ſchaͤckernd umſchwirrte, ihn, wenn er ſeine trocke⸗ nen Acten las, aus jedem Kanzleiſchnoͤrkel anlachte, ihn, wenn er ſich auf ſeinen Vortrag praͤpariren wollte, mit beiden Armen verlangend umſchlang und ihm das gemeſſene Hofraths⸗Geſicht wegkuͤßte,

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