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die Paar Jaͤhrchen wohl werde warten koͤnnen, bis einer der aͤltern Geheimen⸗Archivarien oder Gehei⸗ men Archivraͤthe einmal zmit Tode abgehe, wo dann dem Auerſtaͤdt werden werde, was recht und billig ſey; allein der ſogenannte Gelbſchnabel hatte die Akten geleſen, und deducirte daraus dem alten Neit⸗ hart, daß der verſtorbene Zach das Curatorium des Geheimen Archivs gehadt, daß aus der Archiv⸗Kaſſe ihm dafuͤr ſchon vor 24 Jahren 500 Rthlr. als pars salarii ausgeſetzt geweſen, und daß dieſe daher jetzt, in jedem Falle, an die Archiv⸗Kaſſe wieder zuruͤck⸗ fallen, und ihr zur Diſpoſition geſtellt werden muͤß⸗ ten; außerdem aber fuͤhrte er bei dieſer Gelegen⸗ heit, gleichfalls aus den Acten an, daß der Archi⸗ var Auerſtaͤdt ſchon vor 11 Jahren mit einer Zu⸗ lage von 500 Thalern, und vor 7 Jahren mit ei⸗ ner ſolchen von 200 Thalern in Vorſchlag geweſen, daß man aber Beidemale, weil er ſich dieſerhalb nicht ſelbſt gemeldet, und andere ſehr dringende Supplikanten zu beruͤckſichtigen geweſen, ihn habe leer ausgehen laſſen, und ſetzte die Folgerung dar⸗ aus hinzu, daß die Gerechtigkeit und die Milde Sr. Excellenz ſich daher jetzt doppelt verpflichtet fuͤhlen werde, dem Manne das nun endlich zu verguͤten, was er durch ſeine lobenswerthe Beſcheidenheit ſo lange habe entbehren muͤſſen; er ſchloß nun mit Auffuͤhrung aller der vollguͤltigen empfehlenden Aeußerungen, die er auf amtlichem Wege von Auer⸗ ſtäadts Vorgeſetzten uͤber ihn eingeholt hatte, und bat die Excellenz um Beſtimmung der Summe, die dem Bittſteller zugebilliget werden ſollte.
Der Miniſter hatte, nach ſeiner gewoͤhnlichen Weiſe, wenn er den Vortraͤgen recht aufmerkſam


