Teil eines Werkes 
74. - 77. Bdchn (1829)
Entstehung
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einſam gelegenen Muͤhlen und Meierhoͤfen kauft, ſrillt ihnen den Hunger. So ſchleichen ſie ſich durch mehrerer Herren Lander gluͤcklich durch bis an das jenſeitige Ufer des hier in der Naͤhe voruͤberſtroͤ⸗ menden Grenzfluſſes. Ein Koͤhlerjunge, den Se⸗ rafino tief im hohen Forſte bei ſeinem Meiler be⸗ ſchaͤftigt findet, und von dem er einige Auskunft üͤber Weg⸗ und Grenz⸗Angelegenheiten einholen will, kann nur durch ein Goldſtuͤck gewonnen wer⸗ den, ihm Rede zu ſtehen, und geſteht, ſpaͤterhin treuherziger gemacht, daß er ihn fuͤr einen Raͤuber von der Bande gehalten habe, zu deren Einfan⸗ gung ringsum allgemeine Anſtalten getroffen wuͤr⸗ den. Die ſehr begrundete Beſorgniß, bei dieſer Raͤuberjagd mit aufgefangen zu werden, beſtimmt den Alten und Serafino, dieſe Nacht noch den Grenz⸗ ſtrom zu paſſiren. Nach der Verſicherung des Koͤhler⸗ jungen gibt es zehn Meilen ſtromabwärts die erſte Brucke. Bis dahin ſind drei Nachtreiſen; ſo lange druͤben in dem Lande zu verweilen, wo alle poli⸗ zeiliche Behoͤrden rundum auf jeden Verdaͤchtigen vigiliren, iſt nicht raͤthlich. Bis zur naͤchſten Faͤhre iſt zwar nur eine Viertel⸗Meile; allein das Ufer iſt, nach dem Bericht des Knaben, mit einem Piket Land⸗Dragoner beſetzt. Andere Kaͤhne zum Ueber⸗ ſetzen gibt es nicht. Bei ſo geſtalteter Lage der Dinge bleibt kein anderes Mittel, als druͤben im ſchwarzen Hochwalde zu ſterben, oder ſich fangen und zuruͤcktransportiren zu laſſen, oder den Strom zu durchſchwimmen. Serafino, ein fertiger Schwim⸗

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