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mer, erklaͤrt das Unternehmen fuͤr eine Kleinigkeit; der Vater traut ſich, den Tod uͤberall vor ſich, den Muth zu. Er hat in der Jugend geſchwommen, und hofft, ſich, wenn ihm nur erſt das Waſſer an den Hals komme, auf die verlernten und vergeſſe⸗ nen Huͤlfen ſchon wieder zu beſinnen. Pia hat keine Wahl; mit zagendem Blick auf die zu ihren Fuͤßen voruͤberſchaͤumenden Fluthen geht ſie in den Vorſchlag ein, von Serafino und dem Vater in die Mitte genommen, und von ihrem Arm uͤber dem Waſſer erhalten zu werden. Bis dahin hat Jedes ein Buͤndel mit Vaͤſche, Kleiduugsſtuͤcken, Geld und Pretioſen getragen; Serafino natuͤrlich das ſchwerſte; Pia das leichteſte. Jetzt werden ſaͤmmt⸗ liche drei Buͤndel zuſammengeſchnuͤrt, und an das obere Ende einer nicht allzulangen Stange befe⸗ ſtigt; Pia, die zum Schwimmen ihre Hände nicht braucht, bekommt in dieſelben die Stange, mit der Empfehlung, darauf Acht zu haben, daß das Ge⸗ ſammtbuͤndel immer uͤber den Wellen bleibe. Um moͤglichſt leicht zu ſchwimmen, hat der Vater ſeine ganze Kleidung in das Buͤndel gepackt; ein bloßes Hemd deckt ſeinen Korper; gleiche Vorſicht hat er der Tochter empfohlen, ſie wirft ſich zum Schwimm⸗ werk ein weißes feines Leinen⸗Gewand uͤber; alles Uebrige befindet ſich im Buͤndel. Furcht vor Ge⸗ fangenſchaft und ſchimpflichem Tod draͤngen den Greis und Serafino in den reißenden Strom. Pia folgt aus Liebe zu Beiden; rundum ſtille Mitter⸗ nacht, ſchwoͤren alle Drei zu Gott uͤber den Wolken,


