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Gartenpfortchen, diejenige Fronte des Lohburg'ſchen Hauſes paſſiren, in welcher ſich das Zimmer des Vaters befand; allein Johanna machte ſich deßhalb keine Sorge um ſie; denn einmal ſchlief der Vater beſtimmt ſchon; ſonſt haͤtte er den uͤberlauten Tom vorhin gewiß gehoͤrt; dann traten die Landfluͤchti⸗ gen ſo leiſe auf, daß er ſie unmoͤglich hoͤren konnte; und endlich war es ſo dunkel, und zwiſchen dem Wohnhauſe und dem Wege vom Schloſſe zum Pfört⸗ chen befand ſich ſo viel Strauchwerk und Gebuͤſch, welches die Vorübergehenden verdeckte, daß der Va⸗ ter haͤtte Luchsaugen haben muͤſſen, wenn er von den Fluͤchtlingen hätte etwas—
Ein hell aufleuchtender Doppelblitz, der im Nu darauf folgende Doppelknall, und ein vierſtimmiger herzzerſchneidender Jammerſchrei—!— ihr Kalkuͤl war falſch geweſen!
Sie wollte mitſchreien, aber Schrecken und Angſt hatten ihr die Stimme genommen. Das pfeifende Sauſen der mörderiſchen Rehpoſten durch Laub⸗ und Strauchwerk— das Kniſtern der geſtreiften Zweige und Aeſte— war es doch, als ob beide toͤdtliche Schuͤge ihr mitten durch das Herz gegangen waͤren, und alle Adern und Nerven zecriſſen hätten! Tom war todt. Der Vater ſelbſt hatte ihn zu Boden geſtreckt!
Es ward ihr ſchwarz vor den Augen; ſie mußte den Feuſterſtock mit beiden Haͤnden umklammern, um nicht umzuſinken.
In dieſem Augenblicke öffneten ſich alle Thuͤren
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