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Johanna loͤſchte ihr Licht aus; denn, kamen die drei Fremden aus dem Schloſſe, um ihre Flucht au⸗ zutreten, und ſahen ſie in ihrem Zimmer noch Licht, ſo waren ſie im Stande, und gingen mit Tom, der ſie gewiß ein Stuͤck Weges begleitete, unter ihrem Fenſter voruͤber, um ihr Lebewohl zu ſagen; und dieſem wollte ſie, wegen der verwuͤnſchten Doppel⸗ flinte des Vaters, vorbeugen.
Zu Bette legen konnte ſie ſich nicht. Sie mußte abwarten, bis die lichtſcheue Karavane ihre Flucht begann. Lange konnte es ja nicht dauern, da Tom die Abreiſe ſo gar dringend eilig gemacht hatte.
Es waͤhrte auch keine zehn Minuten, ſo kamen druͤben die Nachtvoͤgel aus dem Thurm geſchlichen. Es war zu dunkel, um die Perſonen, die wie ſchwarze Schattengeſtalten voruͤber ſchwebten, genau unter⸗ ſcheiden zu koͤnnen; aber ihrer Viere waren es; Tom alſo war mit ihnen.
Die alte braune Hibou oben im Firſtbalken des Thurmdachs kraͤchzte ihnen ihr Huͤrru zum Lebe⸗ wohl nach; und die helltönende Glocke der Stutzuhr im Zimmer des Vaters that eilf Schlaͤge, die im grabſrillen Hauſe gellend wiederklangen.
Die Flüchtenden gingen wohlweislich nicht unter ihrem Fenſter voruͤber, ſondern ſchlichen auf den Zehen, druͤben, laͤngs der Brandmauer des verfalle⸗ nen Schloßfluͤgels, nach dem Pfoͤrtchen zu, das auf die Heerſtraße fuͤhrte; ſie mußten zwar, auf dem Wege von der Ecke des alten Schloßfluͤgels bis zum
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