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Die drei Fremden wollten jetzt in laute Freudens⸗ bezeigungen ausbrechen; der beſonnene Tom aber unterbrach das Ungeſtuͤm ihrer Dankbarkeit.
„Alles zu ſeiner Zeit,“ rief er dringend,„nur jetzt nicht. Hannchen, ſtehen Sie uns mit Rath und That bei. In wenig Minuten muͤſſen uns unſere Freunde verlaſſen; auf immer, vielleicht auf ewig. In ihrem gegenwärtigen Aufzuge duͤrfen ſie ſich vor keinem Menſchen ſehen laſſen. Den Vater und Serafino verſehe ich, ſo gut es gehen will, mit dem Noöoͤthigſten aus meiner Garderobe. Unſere arme Pia aber— ſie hat nichts, als dies Gewand, das ſie des Nachts in Bach und Strom waͤſcht, um am Tage wenigſtens rein gekleidet zu erſchei⸗ nen. Die Familie muß fort; dieſe Nacht noch fort; weit weg. Thun ſie Herz, Hand und Schrank auf. Waͤſche und ein Paar Reiſekleider; mehr bedarf es nicht. Das Uebrige alles iſt beſorgt. Eilen Sie in Ihre Wohnung hinüber, packen Sie ein, was Sie entbehren koͤnnen, und bringen Sie das Packet ſo ſchnell als moͤglich.“
„Mit Freuden werde ich Alles beſorgen,“ erwie⸗ derte Hannchen in ihrer herzigen Gutmuͤthigkeit, und verſprach, weil die Naͤchte doch ſchon anfingen kuͤhl zu werden, auch einen Pelz mit beizulegen, der der armen Pia gewiß gute Dienſte leiſten ſolle,
„O, reden koͤnnen,“ ſagte Pia, die Hände an ihr Herz gepreßt, und warf mit ihrem großen ſchwar⸗ zen Feuerauge dem davon eilenden Hannchen einen Blick nach, der mehr redete, als die Sprache aller Zungen.
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