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Exiſtenz, um unſeres und jetzt auch um Ihres eige⸗ nen Wohls willen; ſprechen Sie die Wahrheit.“
Johanna betheuerte mit recht ehrlichem Geſichte, die rechte Hand auf ihre linke Bruſt gelegt, als wolle ſie ihre Ausſage mit einem foͤrmlichen Eides⸗ ſchwure bekraͤftigen, daß ſie nichts von ihm gewußt habe, und daß er ja dies auch wohl aus dem Schrek⸗ ken werde entnommen haben, der ſie bei ſeinem An⸗ blicke ſo maͤchtig ergriffen habe.
„Aber Kind,“ fuhr er, noch in halbem Zweifel an die Glaubwuͤrdigkeit ihrer Ausſage, kopfſchüt⸗ telnd fort,„mitten in der Nacht brachten Sie, Sie ſelbſt ohne alle Begleitung, in das alte, umheim⸗ liche Schloß das wohlgefuͤllte Koͤrbchen. Wem, ich bitte, ſagen Sie, wem ſollte die Spende Ihrer Gute beſtimmt ſeyn, wenn wir Ihnen nicht verra⸗ then waren?“
Da ſenkte Johanna, verlegen erroͤthend, das Köpfchen; zur Beruhigung des alten Graukopfs, der darauf, daß Niemardd hier von ihm wiſſe, ſehr
viel Gewicht zu legen ſchien, mußte ſie ſchon die
Wahrheit ſagen; ſie erzaͤhlte alſo ganz ehrlich und offen, daß ſie, da Tom an jenem Abende aus der Reſource gekommen und in ſeine Wohnung gegan⸗ gen ſey, ohne gegeſſen und getrunken zu haben, die Beſorgniß gehegt habe, daß er krank ſey, oder daß er hungrig und durſtig zu Bette gehen werde. Die Domeſtiken ihres Hauſes haͤtten bereits alle geſchla⸗ fen; alſo waͤre ihr nichts Anderes ubrig geblieben, als ſelbſt hier heruͤber zu gehen, und zu ſehen, was
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