Teil eines Werkes 
61. - 63. Bdchn (1828)
Entstehung
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ihm, dem ehemaligen Garten⸗Dilertanten, nicht ſchwer fallen; Renatens Liebe zu gewinnen, hielt er fuͤr noch leichter, und hatte er ſich erſt den Vater⸗ ſegen errungen, ſo machte ſich die Erfuͤllung des Wurſt⸗, Kuchen⸗, Obſt⸗, Honig⸗, Fiſch⸗ und Moſt⸗ Traumes von ſelbſt wahr.

11.

Die Mutter aber aͤrgerte ſich im Stillen uͤber des Vaters unverantwortliche Weiſe; blos um ei⸗ niger nichtiger Leckereien willen vergaß er ſich ſo weit, die Richtung des Sohnes voͤllig verſchieben zu wollen. Hätte ſie nur reden gedurft, ſo waͤre es ihr ein Leichtes geweſen, dem Vater begreiflich zu machen, daß, wenn ihre weiter greifende Plane ver⸗ wirklicht wuͤrden, er ſich zu ſeinem kuͤnftigen Schla⸗ raffenleben, einen ganz anderen Leiſten ſchneiden konnte, als den aͤrmlichen Weidenwalder. Nur ein einzigesmal hatte Steuerraths Victorinchen von Reichharts Luischen erzaͤhlt, aber der umſichtigen Mutter war dabei ein reiches Saatfeld von Moͤg⸗ lichkeiten aufgeſchloſſen worden, die, als ihr die muͤtterliche Eitelkeit das Fernrohr vor das Auge hielt, gar bald ſich in Wahrſcheinlichkeiten verwar⸗ delten, und, ihrem unerklaͤrbaren Gefuͤhle nach, am Ende zu lauter Gewißheiten wurden. In zehn Romanen hatte ſie geleſen, wie ganz arme Schlucker von Kaufmannsdienern die Toͤchter ihrer reichen

Prinzipale weggefiſcht hatten, und entweder Com⸗

pagnons der ſchwiegervaͤterlichen Handlung gewor⸗

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