Teil eines Werkes 
61. - 63. Bdchn (1828)
Entstehung
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Kan⸗ oglich⸗ walde

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Ende

das Maͤdchen gaͤbe; wir fuͤhren dann, Sonntags Nachmittags nach der Kirche, hinaus zu den Kin⸗ dern, und beim Schlachten und Kuchenbacken, beim Pflaumenſchuͤtteln, Nußſchlagen, Honigzeideln, Fi⸗ ſchen, Weinleſen, und andern laͤndlichen Feſten, traͤufelte dann fuͤr die Eltern immer etwas mit ab; ein recht delikates Blut⸗, Brat⸗ oder Leberwuͤrſt⸗ chen, ein hochgelber Oſterfladen, ein uͤderzimmet⸗ zuckertes Pflaumenkuͤchelchen, ein Korb friſcher noch ſchaͤlbarer Nuͤſſe, eine recht zarte ungeſeimte Ho⸗ nigwabe, ein tuͤchtiger Zwoͤlfpfuͤnder von Karpfen, und ein Glas Moſt dazu der Mund kann einem waͤſſern, wenn man ſich das Alles recht lebendig denkt, wie aller Augenblicke bald eine Einladung kommt, dergleichen Gottesgut draußen in Weiden⸗ walde mit verzehren zu helfen, bald ganze Ladun⸗ gen von derlei Herrlichkeiten und andere Productio⸗ nen des landwirthſchaftlichen Kunſtfleißes von den Weidenwaldern braven Kindern abgefertiget, in un⸗ ſer kleines Kantorhaus einpaſſiren.

Fritz mußte zu des Vaters Traumleiter, die bis an deſſen Himmel hinauf mit lauter Schinken und Speckſeiten, Fruͤchten und Kuchen, Honigſcheiben, Fiſch⸗, und Moſt⸗Faͤſſern belaſtet war, hell aufla⸗ chen. Ihm war der Gedanke an Renate der Haupt⸗ hebel ſeines, den vaͤterlichen Anſichten geſchenkten Beifalls. Die ſtille Comtoirſtube mit dem freien lauten Landleben zu vertauſchen, und unter des erfahrenen Oberamtmanns Leitung in Kurzem ein tuͤchtiger Wirthſchaftsverſtändiger zu werden, ſollte