Teil eines Werkes 
61. - 63. Bdchn (1828)
Entstehung
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Ja, ja, entgegnete Fritz, von der ſanften Weiſe, mit der ſich Renate des kleinen Begebniſſes erinnerte, ſeltſam bewegt,wahrhaftig hier, hier auf dieſer Stelle war es! Gott, welchen toͤdtlichen Schreck hatten wir damals! Die Augen geſchloſ⸗ ſen, leichenblaß, ſtumm und faſt ohne Athem la⸗ gen Sie mir in den Armen, und als Sie erwach⸗ ten, und zu unſerer unausſprechlichen Freude, Ih⸗ ren erſten Blick, war ihm doch, als floͤge ihm ein Blitz uͤber die Zunge, und riß ihm das Wort weg; Renate ſah zu ihm auf, und, eben wie damals, ſtrahlte ihm das Feuer ihres Blickes ihren freund⸗ lichen Dank entgegen, fuͤr die werkthätige Theil⸗ nahme, fuͤr die rettende Huͤlfe; nur lag jetzt in dieſem ſchmachtenden Gluͤhen ein unnennbares Et⸗ was, was ihn mitten in das Herz traf, daß ihm wohl und wehe ward, und er nicht wußte, wie ihm geſchehen.

Und noch jetzt, fragte er, nur um die Pauſe zu unterbrechen, in der ihn eine ganz eigene Ver⸗ legenheit uͤberfiel,ſollten Spuren jener Wunde ſichtbar ſeyn? Da ſtrich Renate laͤchelnd die dun⸗ keln Ringellocken von der ſchoͤnen Stirn, und oben