Teil eines Werkes 
61. - 63. Bdchn (1828)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

o ge⸗ ſie nahm en.

mit eit ſo herr⸗ eben, Igen. lchen udio, mein en 774 amt⸗ ihm Naͤd⸗ 2n 2⸗ khaf⸗ auf⸗ Blick, ralle ppig Ver⸗ amt⸗ von eude und ihre t be⸗ zur

21 8

Roſe der ſchuldloſen Liebe zu entfalten. Renate fuͤhlte waͤhrend des Trinkens, wie ihr alles Blut in die Wangen trat, ſie ſenkte verſchaͤmt das Auge in ihr Glas, und hatte nur den einzigen Wunſch, daß Fritz ihr dummes Rothwerden nicht bemerken moͤge, weil der ſonſt denken koͤnnte, wunder, was ihr die Feuergluth auf das Geſicht gegoſſen; ſie ſchielte nur mit einem Achtelblick ſeitwaͤrts, aber pfeilſchnell wendete ſie wieder das Auge auf ihre Franzwein Neige im Glaſe, denn Fritzens Wan⸗ gen waren akkurat ſo dunkel uͤberpurpurt, als die ihrigen, nur daß der Musje, wie ſie ſich einbil⸗ dete, beim Trinken ſehr ſchelmiſch gelaͤchelt, wozu ſie, in ihrer ſonderbaren Beklommenheit, um kei⸗ nen Preis haͤtte kommen koͤnnen.

Der Oberamtmann rief jetzt die zerſtreuten Eur⸗ rendaner zuſammen, ſtellte das unterbrochene Gre⸗ gorius Feſt wieder her, und bat zur großen Freude der loͤblichen Bauerngemeine, die bereits gefuͤrch⸗ tet hatte, um das diesmalige Gregorius⸗Singen gekommen zu ſeyn, den Kantor, die herrliche Mo⸗ tette, in der Fritz unvermutheter Weiſe, als eine aͤchte Zwiſchenharmonie mitfügirt hatte, wieder von vorn anzufangen, und waͤhrend das muſſkaliſche Durcheinander die werthen Zuhoͤrer maͤnniglich er⸗ götzte, zogen ſich Fritz und Renate ſeitwärts, und wanderten, Arm in Arm, laͤngs den Zaͤunen der Dorfgaͤrten hin. Wohl mochte es in der Runde weit und breit kein huͤbſcheres Paͤrchen geben, und darum ſahen ihn en, uͤber die niedrigen Flechtzaͤune