Teil eines Werkes 
61. - 63. Bdchn (1828)
Entstehung
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ein ſo reichlicher Segen, oder lag dieſer aus an⸗ dern Urſachen auf dem Geſchaͤft, kurz es rentirte weit hoͤher, als ich anfänglich kalkulirt hatte; doch hielt ich mein mir einmal gegebenes Wort ehrlich, und ſchrieb, nachdem die Entrepriſe völlig ausge⸗ fuͤhrt war, und ich meine desfallſige Schlußrechnung angelegt hatte, meinem Pathchen an 1200 Rthlr. gut; dieſe haben ſich ſeitdem, durch die unterdeſſen aufgekommenen, und ihm gleichfalls kreditirten Zinſen, mehr denn verdopelt, und ſo hat der junge Menſch, den Du als ganz mittellos ſchilderſt, bei ſeinem Eintritt in die Welt, gleich ein kleines Ka⸗ pital, uͤber das ihm die Diſpoſttion durchaus frei ſteht. 4.

Der Kantor ſah ſtarr auf das Blatt und traute ſeinen Augen kaum. Sein Fritz, Herr eines Ka⸗ pitals von drittehalb tauſend Thalern! das uͤber⸗ ſtieg faſt die Grenzen ſeines Faſſungs⸗Vermoͤgens. Mein Gott und Herr, rief er in freudiger Ruͤh⸗ rung:dann iſt ja der Junge viel reicher als ſein Vater. Ich mag hier kantoriren ein halbes Jahr⸗ hundert, und noch laͤnger, das Suͤmmchen bringe ich doch immer nicht zuſammen; und nun auch noch beim Herrn Pathen auf das Comtoir! Hilaritas, gib Acht! Fritz das Gluͤck will ihm wohl, das ſieht ja ein Blinder Fritz wird einmal ein großer reicher Kaufmann! ein Bankier, ein Millionaͤr, am Ende gar noch Geheimer Commerzienrath. Und wer hat ihm denn dazu den Weg ge⸗