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ten Jahrhunderte, ſchreibt ſich unſer Gregorius⸗ Singen her, bei dem ich diesmal ſo viel einzuneh⸗ men gedenke, daß Herr Fuͤrchtegott Ephraim Hey⸗ dinger von Heller zu Pfennig bezablt werden ſoll. Alfo— waͤr' Minerva, und die beiden Paͤpſte hei⸗ ligen Andenkens nicht geweſen, moͤchte Freund Hey⸗ dinger ſehen, wo er einen Kreuzer herbekaͤm', denn das Firum iſt knapp, wie leider Gottes bei faſt al⸗ len Schulſtellen im ganzen Lande.“
„Aber, wie Du nun biſt,“ hob die Frau, fröh⸗ lich bewegt an. Statt Dich uͤber den Brief, und uͤber das Lob, und uͤber die Hoffnung des baldigen Wiederſehens zu freuen, ſchwatzeſt Du von Deinen Griechen und Roͤmern, und haſt nichts im Kopfe, als die beigeſchloſſene Auslage⸗Rechnung.“
„Die Ehre geht uͤber Leib und Leben,“ entgeg⸗ nete der Kantor eifernd.„Die Bezahlung der li⸗ quidirten Summe iſt Ehren⸗Sache. Der Mann iſt honnet geweſen, er brauchte die Auslage nicht zu machen. Er konnte ſchreiben, Freund Kantor, ſo und ſo viel ſchickt mir allerbaldigſt, denn das muß Euer Sohn, vor ſeinem Abgange, hier noch bezah⸗ len, und Freund Kantor waͤre in einer ganz ver⸗ dammten Verlegenheit geweſen, denn wenn man
ihn auf den Kopf geſtellt, kein Dreier waͤr' ihm
aus der Taſche gefallen. Nun aber meine Panathe⸗ naͤen, meine Gregorius⸗Umgaͤnge ſo nahe vor der Thuͤr ſind, will ich mir ſchon Muͤhe geben, die Paar Thaler zuſammen zu bringen.— Der Brief ſelbſt— nein, der hat mir keine Freude gemacht,


