Teil eines Werkes 
61. - 63. Bdchn (1828)
Entstehung
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Bruͤche.Beim Gregorins⸗Singen muß ſo viel ein⸗ kommen, daß wir dieſen Baͤren losbinden können. Sieh, Frauchen, wie unuͤberſehbar doch die Raͤder des Schickſals, die Faͤden der Fuͤgung ſind! Den Griechen, den alten Griechen hat unſer Herr Hey⸗ dinger zu danken, daß er ſein Geld diesmal ſo bald bekömmt. In den aͤlteſten Zeiten feierte man in Athen die Panathenäen; das waren dreitaͤgige Fe⸗ ſte; am erſten gab es im Ceramicus großes Wett⸗ rennen; am zweiten Luſtgefechte mit Schiffen, und allerlei gymnaſtiſches Gaukelwerk, und am dritten muſiſche Wettkämpfe im Singen, Muſiciren, De⸗ klamiren und Komödien⸗Spiel. Geſaugene, ſo leich⸗ ter Vergehungen halber ſaßen, wurden losgelaſſen, und verdienſtlichen Maͤnnern uͤberreichte das Volk goldene Kronen. Eine herrliche Zeit! War ich da⸗ mals Kantor zu Athen, mein Kroͤnchen haͤtte mir nicht entgehen ſollen, und damit haͤtten hundert Heydinger'ſche Rechnungen bezahlt werden koͤnnen. Was bei den Griechen die Panathenaͤen, das war ſpa⸗ ter bei den Römern das Minervenfeſt; dieſes ſtand bei dem Volke ſo hoch in Ehren, daß man, als die Roͤmer zum Chriſtenthum uͤbergetreten waren, ſich nicht getraute, daſſelbe mit einemmale abzuſchaffen. Papſt Gregor der Vierte, ein gewitzigtes Maͤnnchen, taufte es daher um, und naunte es, weil Geſang und Muſik Hauptgegenſtände der Feier waren, zu Ehren ſeines Vorgaͤngers, Gregor des Erſten, der die allererſte Sing⸗Akademie zu Rom errichtet hatte, das Gregorins⸗Feſt. Von da an, alſo aus dem

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