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Das Ufer des Teichs iſt an einer Stelle ziem⸗ lich hoch und ſehr ſteil. Die Heerſtraße fuͤhrt uͤber dieſe Stelle, und, um Ungluͤck zu vermeiden, iſt am Rande des Weges eine kleine Mauer, zwei Fuß hoch, aufgefuͤhrt. Auf dieſe Mauer legten ſie den Sack; ſie ſuchten große Steine zuſammen, packten ſie in den Sack, damit er gleich zu Grunde gehe, und der Moͤrder, der auf der kleinen Mauer knieete, band nun den Sack zu, und rollte ihn von
der Mauer hinab. Der Sack fiel ſchnell, und zog den Möoͤrder mit ſich hinunter. Der Schreckliche ſchrie, er wollte ſich oben anklammern, aber er vermochte es nicht. Ein naher Blitz, ein heftiger Donnerſchlag! Die Flaͤche des Teichs wich ausein⸗ ander, und ſchlug uͤber die Herabkommenden zu⸗ ſammen, und Moͤrder und Gemordeter waren ver⸗
ſchwunden.
Elliſe ſtierte hinab in die ſchweigende Tiefe des Waſſers, ſie bebte am ganzen Koͤrper, ſi ſie rief leiſe die Namen der Verſchlungenen, li erſtarrte vor Schreck.
Ein heftiger Regenguß und das furchtba re Gepraſ⸗ ſel des Donners weckten die Ungluͤckliche. Zweimal wollte ſie nach, hinab in die raͤthſelhafte Tiefe. Nur Mutterliebe, Liebe zu ihrem Albert, ketteten ſie noch an das Leben. Sie eilte nach Haufe. Jeder Tritt in ihrer Wohnung war mit dem Blute des ſchuldlos
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