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Der Moͤrder holte ſich ſelbſt einen Sack, ſteckte den Verſtuͤmmelten hinein, und wollte ihn allein in den Teich tragen. Aber er vermochte es nicht. Sein Rauſch, ſeine Wuth waren verflogen, ſeine Kraͤfte waren erſchoͤpft. In der Todesangſt, vom Morgen uͤberraſcht zu werden, weckte er Eliſen aus ihrer Ohnmacht auf. Er bat, er flehte, er beſchwor ſie, ihm den Sack bis zum Teich, der nur hundert Schritte vom Hauſe entfernt war, tragen zu hel⸗ fen. Eliſe weinte laut, und betheuerte, keine Hand anzuruͤhren.
„Nun ſo ſoll denn dieſe Nacht,“ hob der Sa⸗ tan mit funkelnden Augen an:„die Luſt zu mor⸗ den in mir kuͤhlen. Eliſe und Albert, Ihr Beide, wenn Du nicht hilfſt. Du, Du biſt an Deines
Kindes Tode Schuld: ich nicht. Ich muß. Mein
Leben endet ſonſt am Hochgericht.“ Er rannte mit der Art nach Alberts Kammer. Da rief die Ge⸗ gepeinigte:„ich will,“
Sie trugen ſchweigend die Schauderlaſt nach dem Teiche. Die Nacht war dunkel. Der Him⸗ mel ſchwarz umzogen. Dumpfer Donner rollte in der Ferne. Vom Feuer des Blitzes ſah ſich die Ungluͤckliche mit dem Erſchlagenen beleuchtet. Sie wandte jedesmal ihr Geſicht. Es war ihr, als traͤfe ſie jeder Blitz, als leuchte der höͤchſte
Richter der Welt, mit dem Feuer ſeines Himmels,
in die Tiefe ihres zerriſſenen Gewiſſens.
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