Teil eines Werkes 
64. - 66. Bdchn (1828)
Entstehung
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liſchen Verlaͤumdung mir bis auf das Roͤhrenmark. Du ſeyeſt, ſchrieb ſie, nach G. gezogen, um Dein Vermoͤgen zu retten; Du habeſt hier mich und alle Deine Pflicht vergeſſen: Du ſeyeſt, wie ſie von einem Freunde, der durch G... gereiſ't, fuͤr beſtimmt gehoͤrt habe, auf dem Punkte, einem jungen Luͤderlichen Deine Hand als Gattin zu ge⸗ ben; mein Albert ſey Dir gleichguͤltig, das Kind verhungere und verjammere unter Deinen Augen ſo weit vermochte ich zu leſen, da knitterte ich den Brief in der krampfhaft geballten Fauſt zuſam⸗ men. Fort, fort ſtuͤrmte es laut in mir. Ich eilte zu meinem treuen Freunde, dem Schullehrer, ich erzählte ihm mein Schrecken, und beſtimmte ihm den Tag meiner Abreiſe.

Lieber Wilmſen, ſagte da Suschen, und zog meine Rechte an ihre ſchlagende Bruſt:Got⸗ tes Geleite zur Reiſe. Jetzt erſt habe ich Sie lieb. Mein Walter waͤre lange ſchon gegangen. Nicht wahr, mein ehrlicher Mann? Gewiß hat die Tante

gelogen. Man kennt ja die alten Muhmen; ich

habe auch ſo eine in der Stadt. Ihre Frau iſt ſchuldlos. Am Ende hat ſie unſere Zeitung gar nicht geleſen, und ſehnt und graͤmt ſich nach Ihnen zu Tode.

Eure Zeitung? in Eure habt Ihr meine Bitte an meine Eliſe ſetzen laſſen? warum nicht in