Teil eines Werkes 
64. - 66. Bdchn (1828)
Entstehung
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er haͤtte die Atmoſphaͤre des ganzen Parks einſau⸗ gen moͤgen, ſo ſehr bedurfte er erfriſchender Staͤrke.

Er ſtand einen Augenblick ſtill und lauſchte; Se. Excellenz mußten ganz allein ſeyn, denn es war Al⸗ les maͤuschenſtill, es doch halt jetzt erklang es, als treffe Glas auf Porzellain; wahrſcheinlich machten Seine Excellenz ein Superintendentchen, hatten eben einen Schluck Madera oder dergleichen Erguicklichkeiten getrunken, und beim Niederſetzen des Glaſes den vor ſich habenden Fruͤhſtuͤcksteller beruͤhrt. Das waren zwei Gluͤckszufälle allein, und beim Eſſen und Trinken. Emil konnte ihn ohne laͤſtige Zeugen ſprechen, und beim Genuß der Gottesgabe iſt der Menſch, in der Regel, willig und freundlich. Alſo vorwaͤrts der Augenblick war guͤnſtig.

Emil zog, nur noch drei Schritte bis zur Laube, den Hut, und wollte durch Huſten oder Räuſpern in beſcheidener Ferne kund geben, daß Jemand kom⸗ me, damit Se. Excellenz nicht etwa glauben moͤch⸗ ten, man habe Hoͤchſtdieſelben beſchleichen wollen; aber er konnte weiß der Himmel, was ihm in der Kehle ſtack, nicht recht dazu kommen; er ſchwenkte alſo ſtumm und devoteſt links ein, ſtand jetzt vor dem Mittelpunkt der Laube, und Se. Excellenz, der alte Herr Oberlandjaͤgermeiſter, waren nicht da, fruͤhſtuͤckten auch nicht darin, ſondern zwei wun⸗ derniebliche Mädchen ſaßen im Hintergrunde der köſtlichen Wein⸗Halle, waren, die eine im Leſen eines Buches, die andre in der Beſchäftigung mit