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ich Dich fuͤr dieſen nicht erzogen; es lag fruͤher auch nie im Plane, Dich fuͤr das Leben da oben zu be⸗ ſtimmen. Wer Kopf und Herz auf dem rechten Fleck, und ſein Kind lieb hat, kann und wird es gewiß nicht gern der nutzloſen Schlaraffen⸗Nichts⸗ thuerei opfern, noch es auf dem kaltgruͤndigen Bo⸗ den Wurzel faſſen laſſen, wo namentlich unter der kleinern Dienerſchaft Alles beſtaͤndig maskirt iſt, wo eins mit dem andern Komoͤdie ſpielt, wo kein Menſch ſelbſtſtandig iſt, wo die hoͤheren, z. B. die Ober⸗ hofmeiſterin, der Groß⸗Ceremonienmeiſter, der Oberſtallmeiſter oder dergleichen, drei, vier kleinere Hoͤfchen um ſich bilden, und wo oft der Kluͤgſte unter den Klugen nicht weiß, zu welcher Partei er ſich ſchlagen ſoll, und wo, weil die Mehrzahl des untern Hoſperſonals aus Leuten beſteht, deren ein⸗ zige Nahrungsquelle die Hofſtaats⸗Kaſſe iſt, die ſich mit Hand und Kopf keinen Kreuzer verdienen koͤn⸗ nen, und die daher ſich zu einer ſclaviſchen Abhaͤn⸗ gigkeit haben gewöhnen muͤſſen, Selbſtſtändigkeit, Freiſinnigkeit, Großherzigkeit, kurz, alle die Tu⸗ genden ungekannt ſeyn muͤſſen, die nur in der Bruſt des Mannes heimiſch ſind, der durch ſeinen Fleiß und ſein Talent, in jeder Zone, und in jedem Verhaͤltniß, ſein auskoͤmmliches Brod ſich zu erwer⸗ ben im Stande iſt. Doch, ich komme in das Plan⸗ dern, und wir wollen, wir muͤſſen ſchlafen, denn wir ſollen morgen fruͤh bei Zeiten heraus; alſo— gute Nacht, mein lieber Emil, gute Nacht.“
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