Teil eines Werkes 
64. - 66. Bdchn (1828)
Entstehung
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Aber, lieber Vater, unterbrach ihn Emil, wie kannſt Du denken, daß ich

unbeſonnen genug ſeyn wuͤrde, mir, einem Manne ſolchen Ranges gegenüͤber, ein Urtheil die⸗ ſer Arr uͤber den Dritten zu erlauben? fiel er dem Sohne in die Rede.Mein lieber Emil, ich haͤtte laͤngſt einen ganz andern Poſten, und ſaͤße nicht hier in unſerer tiefen Wald⸗Einſiedelei, wenn ich nicht auf aͤhnliche Weiſe, von einem dummen, nichtsnutzigen Jaͤgerburſchen bei unſerm vorigen Oberlandjägermeiſter, als ein harter unbiegſamer Mann verklatſcht worden waͤre. Die groͤßten Maͤn⸗ ner haben unter manchen kleinen Schwaͤchen oft die, gern ſcheinen zu wollen, als wuͤßten ſie Alles; es iſt ihnen darum lieb, wenn ihre naͤchſten Umge⸗ bungen ihnen von Allem und Jedem erzaͤhlen; un⸗ ter hundert geringfuͤgigen gleichguͤltigen Dingen fin⸗ det ſich dann doch einmal eins, was ihnen wichtig iſt, oder wenigſtens ſcheint; ſie kokettiren dann bei vorkommender Gelegenheit am dritten Orte, mit dem weiten Umfange ihrer Kunde, mit ihrem Ein⸗ dringen in die kleinſten Details, und freuen ſich heimlich, wenn die Leute darob ſtaunen, und ſich die oft ſehr truͤgeriſche Schlußfrage hinwerfen, wie der liebe gnaͤdige Herr, wenn er das Kleine, oder vielmehr das Kleinliche ſo genau inne habe, erſt im Ueberblicke, im Auffaſſen des Großen bewandert ſeyn muͤſſe. Die nächſten Umgebungen, nach Be⸗ finden der Umſtaͤnde, Sekretaͤre, Kammerdiener, Kanzleidiener, die Frau Gemahlin, zuweilen, be⸗