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Der Vater zuͤndete ſich ſeine Pfeife an, um, wie er ſagte, noch ein Paar Zuͤge vor Schlafengehen zu thun, erwiederte auf die Frage ein kaltes„ich weiß nicht,“ und ſetzte nach einer kleinen Weile mit einer Art von Gezwungenheit hinzu, daß Emil eine ſolche Aufforderung hoffentlich mit Dank an⸗ nehmen werde; daß tauſend junge Leute ſeiner Lage ſich gluͤcklich ſchaͤtzen wuͤrden, wenn ſich ihnen eine gleiche Gelegenheit darboͤte, dem vertrauteſten Guͤnſt⸗ linge des Fuͤrſten ſich naͤhern zu duͤrfen; daß das Gluͤck einer ſolchen Bekanntſchaft oft fuͤr das ganze Leben von wichtigen Folgen ſeyn koͤnne, und daß er ſich daher morgen recht zuſammen nehmen ſolle, um ihm und ſeiner Erziehung keine Schande zu machen. „Vor Allem,“ fuhr er fort und zuͤndete ſich die Pfeife von Neuem an, denn ſie war ihm im Feuereifer ſeiner Rede ausgegangen,„vor Allem nimm Dein Mundwerk in den Zuͤgel. Ihr jungen Leute ſchwatzt heut zu Tage in das Blaue, und laßt das Zuͤngel⸗ chen durchgehen, daß es nicht zu halten iſt. Unter uns ſchadet ſo Etwas nicht; in unſern Kreiſen iſt ein ſcharfes Wort hoͤchſtens ein Muͤckenſtich; bei Leu⸗ ten ſolchen Standes kann es ein Todſchlag werden. Sagſt Du z. B. zu mir oder zu Deines Gleichen, daß unſer guter Forſtrath ein alter Eſel ſey, der vom Forſt⸗ und Jagdweſen nicht mehr verſtehe, als ſein Mopps, ſo geben wir Dir lachend Recht, und der Wind weht das raſche Wort in die Luͤfte; vor Sr. Hochfreiherrlichen Excellenz aber ausgeſprochen, kann es den alten Mann um Brod und Amt bringen.“ 7—


