Teil eines Werkes 
64. - 66. Bdchn (1828)
Entstehung
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hatte; im Flammenblitz des ſinſtern Auges hatte wohl eine ernſte Mißbilligung gelegen, aber dieſe hatte, wie Emil die Sache ſich ausdeutelte, nicht auf ihn Bezug, ſondern auf andere Theilnah⸗ me, Mitleid doch was ſieht und glaubt man nicht gleich Alles, wenn man im Finſtern tappt! Am Ende hatte ſich Emil getaͤuſcht! Wer ſollte uͤber ihn geſchrieben haben! Intereſſirte ſich fuͤr den un⸗ bedeutenden jungen Burſchen doch kein Menſch in der ganzen Welt; kannte ihn bis dahin doch Kei⸗ ner, als die Profeſſoren, ſeine bisherigen Lehrer, und einige Univerſitats⸗Freunde; jene waren be⸗ zahlt, dieſe aber bekuͤmmerten ſich um den Geſchie⸗ denen weiter nicht alſo alſo mußte etwas An⸗ ders dem Vater durch den Kopf gefahren ſeyn, und der ſchneidende Blick, der den Sohn ſo ſonderbar getroffen, war blos zufaͤllig geweſen. Das Treibiagen.

Die Mutter wußte beſtimmt ein Naͤheres. Der erſte Phyſiognom haͤtte, ihrem heutigen Geſichte ge⸗ genuͤber, bekennen muͤſſen, ſein Wiſſen ſey Stuͤck⸗ werk, denn aus dem etwas Zuverlaͤßiges heraus⸗ zuleſen, war rein unmoͤglich. Freude und Schmerz, Hoffnung und bangesZagen, Alles war in ihrem blaſ⸗ ſen, verweinten, wehmuͤthig freundlichen, ſchmerz⸗ lich laͤchelnden Geſichte zu leſen. Emil fragte mit ſorglicher Theilnahme, was dem Vater fehle, der ihm, als er weggeritten, ſehr verſtimmt geſchie⸗ nen; aber die Mutter ließ ſich auf keine Eroͤrte⸗ rungen ein.Du weißt ja, ſagte ſie, und haͤngte