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ſung wieder in's Leben blickte—— wie ſo au⸗ ders erſchien es ihm jezt, als einſt!— Die Schuppen waren von ſeinen Ausen zehe— der Taͤuſchung Nebel zerronnen am Strahl der Er⸗ kenntniß, der in ſeine Seele hereinbrach, und aus dem tiefen Weh der Reue, die ſeine Bruſt zu er⸗ fuͤllen begann, ſtrebte ſein Gemuͤth, jene Heili⸗ gung zu ſchoͤpfen, die durch den Vorſaz, wieder gut zu machen, mit einer ſtrafbaren Preznſt heit verſoͤhnen hilft.
Der Lehrer ſeiner fruͤhſten Jugend, ein wuͤr⸗
diger Geißtlicher, war auf die Nachricht von ſei⸗
ner Krankheit herbei geeilt, ſich des Verlaſſenen
anzunehmen, den nur gemiethete Haͤnde bedien⸗
ten, und da die zartere Pflege der Liebe ihm ge⸗ brach, hielt er es fuͤr Pflicht, uͤber einem Leben zu wachen, deſſen Leitung am Morgen deſſelben ihm einſt anvertraut war. Zu ihm, den Leo ſtets durch kindliche Dankbarkeit und durch Vertrauen
ehrte, wandte er ſich auch jezt, wo ſein in Weh⸗
muth zerſchmelzendes Herz ſich mit neu erwachter Liebe nach ſeiner Agnes ſehnte, und leiſe die Frage ausſprechend: wie es ihr ergehe? und: ob ſie ſeiner wohl zuͤrnend gedenke? lauſchte er ängſt⸗ lich forſchend auf den Ausdruck ſeiner Zuͤge, um wo möglich die Antwort früher noch zu errathen, zu hörin.
Doch ſein väterlicher Freund, der immer,
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