Herz die Wuͤnſche des Verſtandes, denen ich jede beſſere Ueberzeugung zum Opfer brachte. Ich liebte Dich wahrhaft— das kann mich freilich nicht entſchuldigen—— aber es moͤge das befleckte Bild laͤutern, das von
mir in Deinem Herzen zuruͤckbleibt⸗ und
Dich mit mir verſoͤhnen.“
„Und ſo lebe nnnhil 5ch ſcheide gern, denn ich haͤtte es nicht ertragen, mich von Dir verlaſſen, gehaßt, verachtet zu ſehn. Mache, wenn es nicht zu ſpaͤt iſt, wieder gut, was meine flammende Leidenſchaft fuͤr Dich verſchuldete, und die Qual meiner lez⸗ ten Stunde mildere Deine Geſinnung gegen mich, und goͤnne mir— wenn auch unver⸗ dient— den Troſt Deines Andenkens.“
Als die Waͤrterin am Morgen erwachte, glaubte ſie, daß ihre Kranke noch ſchlafe, denn ſtill war ihre Naͤhe, und die feſt zu⸗ gezogenen Vorhaͤnge ihres Bettes ſchienen tiefer noch ihren ruhigen Schlummer zu verbuͤrgen, und zu ſchirmen. Doch als der Arzt tam, und man leiſe und behutſam die
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