334 zens, die Hand, mich hinaus aus dem Laby⸗ rinthe dieſes Lebens zu leiten.
Was Du auch von mir bereits vernom⸗ men haſt, und was Du noch hoͤren wirſt, Leo— ich laͤugne nichts— ich entſchuldige mich nicht— aber ich flehe mit meinem lez⸗ ten Seufzer zu Dir: richte mich nicht zu hart— fluche mir nicht. Zwar habe ich ſchwer geſuͤndigt gegen Dich und Deine Gat⸗ tin— habe Deine häusliche Zufriedenheit geſtoͤrt, ſtatt ſie durch milde und freundliche Vermittelung zu befeſtigen, und durch nim⸗ mer ruhende Liſt, und die Intriguen der Gefallſucht Dich von Deiner Pflicht abwen⸗ dig gemacht, ſtatt Dich zu ihr zuruͤck zu fuͤhren—— habe Deine ſchuldloſe Fraun verlaͤumdet und gekraͤnkt, und durch das Vorgeben, ein Kind von Dir unter meinem Herzen zu tragen, ſie abſichtlich darnieder⸗ geſchmettert, und in den Zuſtand geſturzt, deſſen wunderbare Entſtehung allen, nur mit nicht, ein Räthſel war—— aber ich liebtt Dich, Leo!— Zum erſtenmal in einem vielfach eutweihten Daſein unterſtuͤzte mein


