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ſo beunruhigenden Schweigens forſchte, be⸗ fanden ſich uneroͤffnet in Johanna's Ver⸗ wahrſam, da die Graͤfin, welche ihnen ſonſt mit Sehnſucht entgegen geſehen hatte, jezt, wenn ſie ihr dieſelben brachte, ſie uur einen Moment gleichguͤltig betrachtete, und ſie dann unerbrochen neben ſich hinlegte, auch auf Johannens Bitte, ſie doch endlich zu leſen, blos durch einen ſtarren obgleich aus⸗ drucksvollen Blick antwortete, der zu verkuͤn⸗ den ſchien, daß ſie nun auf einem Stand⸗ punkt ſtehe, wo ſie ſich mit allen Verbindun⸗ gen der Auſſenwelt abgefunden habe.
Mit jeder Woche ſtieg indeß die Angſt der liebevollen Freundin, und endlich faßte ſie den Entſchluß, ſich mit eigenen Augen zu uͤberzeugen, wie es ihrer Agnes ergehe. Denn eine truͤbe Ahnung, die ſich nicht be⸗ ſchwichtigen ließ, ſagte ihr, daß ſie ihres treuen Beiſtands wohl beduͤrfe.
Sie uͤberwand alſo muthig alle Hinder⸗ niſſe, die einer Reiſe zu ihr ſich in den Weg ſtellten, und die freundliche Bereitwil⸗ ligkeit des Benndorfiſchen Ehepaars, dem ſie
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