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Die Kokette : ein Roman / von der Verfasserin der Erna, Felicitas usw.
Entstehung
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ob groͤßere Ruhe von außen, die Einwirkung der ſchoͤnen Jahrszeit, die die Nerven durch das Leben im Freien beruhigt und ſtaͤrkt, ſelbſt der vielleicht durch tiefen Schmerz ih⸗ rem Gemuͤth ſeine Spannkraſt zuruͤck gebende Anblick des, ſonſt ſo oft mit ihren heißen Thraͤnen benezten Grabes, Agnes aus dieſem ſcheinbaren Seelenſchlaf zu wecken im Stande ſei, wollte die Schicklichkeit nicht geſtatten, daß Eugenia in einem Hauſe bliebe, das ohne Frau, wie ſie behauptete, kein anſtän⸗ diges Aſyl mehr fuͤr ſie ſei. Da Leo von

ihrer gaͤnzlichen Entfernung, mit der ſie ihn

mehreremale bedrohte, nichts hoͤren wollte, ſo nahm ſie die Vermittelung an, durch die er ihr einſtweilen im Hauſe der Generalin Mohrungen einen Aufenthalt begruͤndete, und wo ſeine taͤglichen Beſuche ſie fuͤr die weitere Kluft zu entſchaͤdigen ſuchten, die ſie jezt trennte.

Indeß erfuͤllte das Auſſenbleiben aller

Nachricht von Agnes ihre Freundin Bertha

mit den baͤngſten Sorgen für ſie. Mehrere Briefe, durch die ſie nach der Urſach eines