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Die Kokette : ein Roman / von der Verfasserin der Erna, Felicitas usw.
Entstehung
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Annehmlichkeiten des Lebens bequemer zu ge⸗ nießen, nicht als eine Buͤrde zeigten, die mich ſelbſt einſt beugen koͤnnte? War es ein Wunder, wenn die ploͤtzliche Verarmung meiner Familie und meine voͤllige Neuheit in der peinlichen Lage, die aus ihr hervor⸗ ging, mich um ſo tiefer zu Boden druͤckte, je hoͤher ich zu ſtehn waͤhnte?

Daß mein Vater den Bankerott nicht überlebte, den ſein Hang zum Spiel und ſein verſchwenderiſcher Aufwand, welchen ich in meiner Sorgloſigkeit fuͤr die natuͤrliche Folge eines ſicheren und ungemeſſenen Reich⸗ thums hielt, herbeigezogen hatte, war ein groͤßeres Gluͤck, als uns Hinterbliebenen zu Theil ward. Zu rechter Zeit entzog ihn ein Schlagfluß dem Elend und unſern Vor⸗ wuͤrfen; deſto mehr aber hatte ich mich nun mit meiner Mutter zu plagen, die, noch weit verwoͤhnter als ich durch die Genuͤſſe des Wohlſtands, langſam an dem zehrenden Gifte dahin ſtarb, das zuruͤck gewieſene An⸗ ſpruͤche, verſagte Wuͤnſche und nie gekannte Entbehrungen ihr bei dem Bewußtſein tro⸗