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pfenweis zuzaͤhlten, mich nicht zum Dulden und Tragen erzogen zu haben.
Ach— was mich aber bei dem ſchreck⸗ lichen Wechſek, den ich erfuhr, am meiſten ſchmerzte, war die Wahrnehmung, daß alle unſere ſogenannten Freunde uns den Ruͤcken wandten, ſobald die Sonne des Gluͤcks uns
nicht mehr ſchien. Als noch zelle ronleuchter uͤber unſern
reichbeſetzten Tafeln ſchwebten, und Gaſtfrei⸗ heit und Liberalitaͤt unſere Thuͤren weit ge⸗ oͤffnet hielt, damals, ach! unmſchwaͤrmte mich ein Heer von Bewunderern, die ſelbſt meine Fehler, entweder als treffliche Anlagen zu irgend einer Tugend und Vollkommenheit, oder als ſchoͤn und kuͤhn entwickelte Origi⸗ nalität prieſen— jeder meiner Einfaͤlle wurde als geiſtreich und witzig wiederholt— jeder Wunſch, den ich ausſprach, als Befehl betrachtet,— jeder Wink meiner oft despo⸗ tiſchen Willkuͤhr gleich einem Geſetz befolgt. Und nun dieſer herbe, grelle Uebergang vom linden Honig der Schmeichelei bis zu dem bit⸗ teren Wermuthskelch voͤlliger Verlaſſenheit—


