Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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wohl ihr Hoffnungen der Erde!. Du, die du mich zur Tugend zurück führteſt, die du allein hienie⸗ den reine, leidenſchaftliche Liebe mich kennen lehrteſt! Wunder der Schöpfung, Elodie, Elodie! ſchlummre ſanft..

Er ſprach's, ſeine Stimme erſtarb: ſeine ſonſt ſo kriegeriſche ſtolze Stirn ſank ſchwer belaſtet an den öden Felſen. Die Natur ſchien zu ſchweigen, um das Lebewohl des Fürſten zu hören; lange Stille folgte ſeinen letzten Worten. Plötzlich drang ein dumpfes Stöhnen aus ſeiner Bruſt, wie die letzten Zuckungen des Lebens, wie die fürchterliche Auflöſung der menſch⸗ lichen Natur. In dieſem Augenblicke warf der Ewige auf den Herzog von Burgund einen Blick des Erbar⸗ mens und Mitleids: ſeine Leiden endigten, der Him⸗ mel öffnete ſich... Carl war verſchieden.

Scchluß.

3 Lange ſchon waren Elodie und der Einſame todt, da kam ein Ritter vom Lothringiſchen Hofe, der die Schweitz durchreiſte, auch durch das Thal von Under⸗ lach; er hörte von dem Manne vom wilden Berge ſprechen, deſſen Nahme unbekannt geblieben war; aber deſſen Wohlthaten und Wunder noch in dem Andenken Aller fortlebten. Noch wurde von der ganzen Gegend, von allen Bergbewohnern die junge Tochter der Abtey faſt vergöttert. Am Todestage der Waiſe wachte Marceline bey ihrem Trauerlager in der Capelle; der Leichnam des jungen Mädchens verſchwand, und am folgenden Tage erzählte Marceline, wie folgt:

»Gegen Mitternacht hatte ich mich einige Augen⸗

* blicke aus dem geheiligten Umkreiſe entfernt; da ich

DDer Einſame..

in den Tempel zurückkam, hörte ich plötzlich die fernen 5

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