Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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147 im Rücken. Bey dem bleichen Schimmer der Racht erkannte er wieder den Baum, an dem die Tochter des Sloſters zu ihrer wohltönenden Lyra den Frühling und die Natur beſungen hatte.. Ach, es gab kei⸗ nen Frühling, keine Natur, keine klangreiche Lyra mehr für den aus dem ganzen Weltall Verbannten.

Ein Nachtwind bewegte die Zweige des Waldes. Allmächtiger Gott! warum bleibt Carlplötzlich ſtehen 2.. warum verſagen ihm ſeine Kräfte?.. woher dieß fürchterliche Erzittern?... 2ch, ein Windhauch hatte an ſein Geſicht das zerſtreute Haar der Waiſe getrieben; ihre wehenden Locken hatten die Lippen des Fürſten berührt; es waren dieſelben Ringe, auf welche er freudetrunken und voll Hoffnung den erſten Kuß der Liebe gedrückt hatte. Damahls lag auch die Jung⸗ frau in ſeinen Armen; aber damahls fühlte er ihr Herz an dem ſeinie, damahlv geyver F b n e ſie liebte..

Carl konnte ſeinen Weg nicht fortſetzen faſt an der Thüre der Einſiedeley hatten ihn alle Kräfte eines Weſens auf ein Mahl verlaſſen; ſeine plötzliche Lähmung glich einer Unterbrechung ſeines Daſeyns. Worauf hefteten ſich ſeine Blicke?.. Ach, auf die⸗ ſelben Bäume, unter deren Schatten, wenige Tage zuvor, die Waiſe, auf ihn geſtützt, ihn von ihrer Liebe unterhalten hatte.

Am Fuße einer alten Eiche legte er ſeine Geliebte nieder: er kniete neben ihr, ſprach kein Wort, vergoß keine Thräne. Auf die Züge Elodiens hatte er wieder die lange Hülle gedeckt, und hier erſt hätte man ge⸗