dieſen Worten war er im Begrif die Hütte zu verlaſſen: nichts ſchreckte ihn, weder der Wald, noch der Strom, noch die Stürme, noch die Finſterniß. Seine Kleider waren durchnäßt, ſeine Glieder von der Kälte ſtarr; Anſelm bemerkte nichts, fühlte nichts: ſeine glühende, fromme Seele hatte ihre ſterbliche Hülle gleichſam vergeſſen; mit Freuden würde er um den Preis ſeines Lebens den geſchleuderten Fluch wie⸗ der erkaufen.
Indem er noch einen Scheideblick auf den Herzog von Burgund warf, erhob er die ſtarre Hand des Fürſten, und ſprach, indem er ſeine Schritte zur Rück⸗ kehr wandte:»Unglücklicher, ein Mahl in meinem ben bin ich doch grauſam geweſen l«
»Gerechter Gott,« fuhr er fort, indem er ſich auf die Knie warf, und die Hand Carl's in der ſeini⸗ gen drückte:»Gott der Barmherzigkeit, wenn irgend eine gute Handlung meines Lebens Belohnung ver⸗ dienen könnte, ſo bewillige mir die, um welche ich flehe: Rette Carl, rette Elodien!«
»Höchſter Lenker der Schickſale! wenn es hier eines Sühnopfers bedarf, nimm mich, ich willige dar⸗
ein; verdamme den Reſt meiner Tage zu den grau⸗
ſamſten Büßungen, ich ergebe mich; aber nur mögen Carl und Elodie vereint und glückliche Tage finden l«
»Carl, hier bringe ich dir den Shwt nicht mehr will ich das Bußkleid verlaſſen; nur von wilden
Kräutern will ich leben; nur mit dem Waſſer des Strömes will ich mich tränken; nur auf Aſche will
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