Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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fernen: er zog ihn fort und vermied die Abtey.

Aber plötzlich blieb Carl ſtehen, und ſtieß Echert

rück.»Wohin gehe ich?. rief er aus. Auf

den wilden Berg.«»Wer beſiehlt es?«»Elodie.«

Und dieſer faſt zufälliger Weiſe ausgeſprochene Nahme äußerte auf ihn eine magiſche Wirkung. Der Herzog von Burgund folgte ohne Widerſtand ſeinem Führer. In fortdauerndem Wahnſinne überſchritt er den Strom, durchſtreift' er den Wald, erkletterte er das Gebirge; und aus Mitleid ohne Zweifel hatte ihn der Himmel ſeiner Vernunft beraubt; er trat, nachdem er an ſeine Wohnung gekommen, in dieſelbe, ohne zu wiſſen, von wo er ausgegangen, noch woher er gekommen ſey. Unter dem ländlichen Dache der Verbannung un⸗ terlag endlich Carl dem lübermaaße ſeiner Leiden; ver⸗

nichtet fiel er auf die Binſenmatten der Hütte. Wie

eine Bleymaſſe lag er in einem Todesſchlaf, der ſeine Glieder erſtarrte; und die Ruhe der Empfiüdloſigkeit unterbrach in ihm auf einige Stunden die Qual ſeines Daſeyns.*

Die Nacht beſchleunigte ihren Lauf und verdichtete

ihre Schleyer. Der Regen ſiel in langen Strömen. Nicht weniger unglücklich als ſein Fürſt wachte der Graf von Norindall bey dem entſeelten Körper Carls. Plötzlich rief ihn eine Stimme: Ecbert erhob ſich, Va⸗ ter Anſelm ſtand vor ihm. Von Erſtaunen ergriffen chwieg der edle Krieger. Ein erſtes des Zorns

unterdrückend wandte er ſein Haupt.. darauf bit⸗ ter lächelnd, zeigte er mit dem Finger dem Greiſe den unglücklichen, der ohne Bewegung lag, ſogtet

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